Deutsche Botschaftsschule Peking


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    Buchstabe S

    Schweigepflicht
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    Buchstabe S


    Schweigepflicht

    Alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.


     

    Spiel

    Das Leben im Spiel begreifen.

    Spiel an der DSP

    Alles, was ein Kind tut, ist Spiel, ist die aktive und direkte Auseinandersetzung mit der Umwelt. Deshalb nimmt das Spiel im Kindergartenalltag den größten zeitlichen und räumlichen Stellenwert ein.

    Im Spiel...

    setzt sich das Kind mit sich selbst, der Gruppe, mit der Situation, in der es lebt, und mit Materialien auseinander;

    erfährt es Spaß und Vergnügen, aber auch Frustration und den Umgang damit;

    kann es Erlebnisse ausleben und verarbeiten;

    stellt sich das Kind Aufgaben und versucht sie zu lösen;

    drücken sich individuelle Gefühle des Kindes in Handlungen aus;

    kann das Kind seine Phantasie ausleben und seine Kreativität entwickeln;

    übt das Kind Regeln des Zusammenlebens, lernt gewinnen und verlieren, wendet Umgangsformen wie „danke“, „bitte“ an, lernt sich zu entschuldigen, sich ein- und unterzuordnen, sich zu behaupten, Kompromisse zu finden...

    Freispiel – was ist das?

    DSP

    Freispiel heißt sich „frei-zu-spielen“ von Erlebnissen, Spannungen, Eindrücken und Ängsten. Denn wenn ein Spiel vom Kind selbst gewollt ist, ist auch eine gesunde Entwicklung seiner Persönlichkeit und seiner Fähigkeiten möglich.

    Im Freispiel entscheidet das Kind über...

    den Spielort

    das Spielthema

    das Spielmaterial

    den Spielpartner.

     

    Das Kind lernt...

    sich selbst wahrzunehmen mit seinen Wünschen und Fähigkeiten,

    eigene Grenzen zu erkennen,

    in andere Rollen zu schlüpfen und sich auszuprobieren,

    verschiedene Verhaltensmuster anzuwenden,

    Ideen umzusetzen,

    Umgang mit unterschiedlichen Spielmaterial,

    Erfahrungen ohne Erwachsenen zu machen.

    Die Erzieherin...

    unterstützt das Freispiel durch Bereitstellen von Materialien,

    gibt Impulse für konkrete Spielsituationen auf Anfrage,

    ist Spielbegleiterin und nicht Spielführerin,

    verhält sich beobachtend, um den Entwicklungsstand des Kindes zu erkennen und entsprechende „Hilfen“ zu geben und gezielt pädagogische Angebote bereitzustellen.

    Im angeleiteten Spiel nimmt das Kind für seine Entwicklung wichtige Anregungen und Impulse auf und bearbeitet sie seiner Entwicklungsstufe entsprechend. Unsere Aufgabe ist die pädagogische Begleitung, das heißt, wir bilden, indem wir: mitspielen, Anregungen geben, beobachten, organisieren, schlichten, Material bereitstellen, Spiel- und Freiräume vorbereiten, Ansprechpartner sind, Regeln vorgeben und Grenzen setzen, Spielprozesse steuern und Ideen der Kinder weiterentwickeln, erklären und so jedes Kind in seiner positiven Entwicklung fördern.

    Unser Kindergarten bietet vielfältige Spielformen im Innen- und Außenbereich an.

    Im Rollenspiel (Verkleidungsecke) schlüpft das Kind in eine andere Rolle und lebt so seine Bedürfnisse aus, verarbeitet Erlebnisse und Erfahrungen.

    Durch das Konstruktionsspiel (Lego, Holzbausteine) erfährt das Kind logische Gesetzmäßigkeiten. Es baut, gestaltet und experimentiert und macht somit wichtige physikalische Erfahrungen.

    Im Bewegungsspiel (Turnen, Spielplatz) gibt das Kind seinem natürlichen Bewegungsdrang nach. Raum zum Toben, Hüpfen, Rennen, Klettern steht zur Verfügung und fördert so die Grobmotorik.

    Sprach- und Fingerspiele (Gedichte, Reime, Bilderbücher) fördern die Entwicklung des Denkens und Sprechens.

    In Gesellschaftsspielen müssen sich die Kinder gemeinsam an vorgegebene Regeln halten, erfahren Gewinnen und Verlieren, entwickeln Ehrgeiz und lernen durchzuhalten.


     

    Spielzeug

    Im Kindergarten ist genug Spielzeug vorhanden, daher sollt nur nach Absprache Spielzeug von Zuhause mitgebracht werden. Nachmittagskinder dürfen jedoch ein Kuscheltier zum Schlafen mitbringen. Ausnahme ist der Spielzeugtag!

    Für mitgebrachte Spielsachen übernimmt der Kindergarten keine Haftung.


     

    Spielzeugtag

    Jede Gruppe hat für sich einen Tag in der Woche oder einen Tag im Monat ausgewählt, an dem explizit ein Spielzeug von zu Hause mitgebracht werden darf! Auch hier gilt die Regel, dass wir nicht für die Spielsachen haften!


     

    Spielplatz

    Auf dem Spielplatz

    Der Kindergarten verfügt über einen Spielplatz, der von den verschiedenen Gruppenräumen aus zugänglich ist. Es gibt dort mehrere Klettergerüste, Schaukeln, eine Wippe und verschiedene Rutschen in unterschiedlicher Höhe. Im Sandkasten, der eigens für den Kindergarten angeschafft wurde, spielt und baut mit Begeisterung hauptsächlich unsere Kleinkindgruppe. Im Schuppen, der neben dem Sandkasten gelegen ist, finden die Kinder Sandspielzuge wie Eimer, Schaufeln, Siebe, Schubkarren und kleine Sandfahrzeuge sowie verschiedene Kinderfahrräder und Roller, die sie sich nach Lust und Laune eigenständig aus dem Schuppen holen dürfen.

    Auf dem Spielplatz

    Die Kinder nutzen die Zeit im Freien, um in Kontakt mit Kindern aus anderen Gruppen zu kommen, sich auszutoben, zu springen, zu hüpfen und gemeinsam neue Spiele zu erfinden. Zudem gibt der Spielplatz ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Grenzen auszutesten und Dinge ausprobieren, die manch anderer vielleicht schon kann (z.B. das Klettern auf und das springen von dem Klettergerüst). Die Erzieherinnen, die immer als Aufsicht auf dem Spielplatz und im Sandkasten mit dabei sind, helfen ihnen, wenn nötig, dabei!


     

    Sport

    Aus der Sicht eines Kindes

    Ein Mal in der Woche fahren wir mit dem Bus in die Sporthalle der Schule. Dort ziehen wir uns erst einmal um. Dann geht es endlich in die Sporthalle. Zuerst machen wir uns mit ein paar Laufspielen warm. Meist bauen dann die Erzieher für uns tolle Sachen auf, wie Kästen zum Klettern und runter springen, schaukeln aus den Ringen, Wippen aus Bänken, und viele Dinge mehr. Es gibt immer was Neues zu erleben. Manchmal machen wir auch Bewegungsgeschichten oder Übungen mit Bällen oder Reifen. Sie denken sich immer etwas anderes aus damit wir nicht nur das Gleichgewicht besser halten, sondern auch unseren Körper besser einschätzen und selbstbewusster werden können. Viele Sachen können wir schon alleine, bei anderen haben wir zu erst etwas Angst, doch nach mehrmaligem Wiederholen traut sich dann doch jeder allein. Meist vergehen die 1, 5 Stunden viel zu schnell. Zum Ende gibt es dann noch eine Abkühlungsphase in der wir ruhigere Spiele machen. Dann geht es zurück zum Umkleiden und mit dem Bus zum Kindergarten zurück.

    Bewegungen sind mehr als bloße Bewegungen, sie sind Urformen der Begriffe, des Denkens und der Haltungen des Menschen. Insofern ist motorische Erziehung eine besondere Form der geistigen Bildung. Bekommt das Kind seinem Bedürfnis entsprechend genügend Möglichkeiten, sich körperlich zu betätigen, so wird es geschickt und sicher auch neue Wege zu erproben. Somit werden Mut, Selbständigkeit und Selbstvertrauen aufgebaut und ein gesundes Selbstbewusstsein kann sich entwickeln. Natürlich muss es sich um Bewegungen handeln, welche Kinder gerne ausführen, da sie an ihrem Interesse anknüpfen und ihrem Bewegungsvermögen entsprechen bzw. dieses sinnvoll unterstützen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Kinder zunächst beobachten und ihre Körpersprache verstehen lernen, danach richten wir unsere pädagogischen Angebote aus. Wir sind bei unseren Bewegungsangeboten nicht Außenstehende, sondern Mitspieler.


     

    Sprachförderung

    In einer Atmosphäre von Vertrauen und Sicherheit lernen Kinder und Erwachsene gemeinsam.

    Sprachförderung ist Bestandteil interkultureller Bildung und findet auf der Grundlage eines wertschätzenden und akzeptierenden Umgangs mit der Mehrsprachigkeit der Kinder statt. Sie ist fester Bestandteil der Konzeption unserer Einrichtung. Im Rahmen interkultureller Bildung wird allen Sprachen und Kulturen Akzeptanz und Wertschätzung entgegengebracht.

    Jede Fachkraft ist sich ihrer Bedeutung als Sprachvorbild bewusst und setzt ihre Kenntnisse im Alltag ein .

    Die Erziehung zu kultureller Aufgeschlossenheit wird heute als gesellschaftlich bedeutsames Ziel angesehen. Es ist bekannt, dass die Wertschätzung der Familiensprache und Kultur für die Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstbildes des Kindes mit Migrantenhintergrund eine wesentliche Rolle spielt.

    Sprachförderung ist Bestandteil ganzheitlicher Förderung und kann nicht isoliert betrachtet werden. Das bedeutet, dass alle Situationen aufgegriffen werden um Sprachkenntnisse der Kinder zu erweitern. Der Alltag wird sprachanregend gestaltet. Der Zweitspracherwerb, hier der Erwerb der deutschen Sprache, findet im täglichen Miteinander statt, durch Beobachten, Ausprobieren, Forschen, Experimentieren und die ständige Verbalisierung des eigenen Handelns und des Handelns der Anderen. Kinder lernen in Spiel- und Handlungssituationen unter Einbeziehung des Körpers und der Sinne. Darüber hinaus bietet der Kindergarten noch zusätzliche Förderangebote an (siehe DaZ = Deutsch als Zweisprache, Englisch).


    Buchstabe S