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Übersicht
Kiga/Vorschule
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Kindergarten |
Kleinkind-Gruppe
Wenn Zweijährige in den Kindergarten kommen, müssen sie im Vergleich zu älteren Kindern eine Menge mehr an Entwicklungsaufgaben bewältigen. Sie brauchen entsprechend ihrem Entwicklungsstand mehr Zuwendung, Aufmerksamkeit und Nähe. Kleinstkinder sind viel stärker auf Erwachsene angewiesen und benötigen eine sichere und tragfähige Beziehung zu ihrer Erzieherin/ihrem Erzieher. Ein sanfter Start der die Aufnahme und Eingewöhnung des Kindes im Kindergarten einschließt ist von enormer Bedeutung. Bei einer erfolgreichen Eingewöhnung wird das Getrennt sein von der Familie nicht nur ertragen, sondern auch mit Spiel –und Erkundungsverhalten ausgefüllt. Ab dem 2. Lebensjahr beginnt das Kind seinem angeborenen Forscherdrang, dem aktiven Zugehen auf die Umwelt nachzugehen. Dazu braucht es eine sichere Basis, wie Zuverlässigkeit, Einfühlsamkeit und Kontinuität der engsten Bezugspersonen, sowie die dazu benötigten Freiräume. Zweijährige die gerade erst die Einzigartigkeit ihrer eigenen Person entdeckt haben, brauchen Erwachsene die ihnen helfen ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken. Sie fordern Autonomie und erfahren wie sie durch ihr Verhalten Effekte auf die Umwelt ausüben können. Gleichzeitig stoßen sie an Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten (Sprache, Verständnis) und ihr autonomes Ich ist ständig durch die Macht und Stärke der Erwachsenen bedroht. Das Setzen von Grenzen ist wichtig, sollte aber immer gut überdacht und mit einfachen Worten begründet werden. Über Spielkontakte erschließen sie die soziale Welt mit Gleichaltrigen. Um mit anderen Kindern spielen zu können, müssen sie unter anderem verstehen können, dass der Spielpartner nicht unbedingt dieselben Vorstellungen und Ideen im Kopf hat wie sie selbst. Dazu sind sprachliche Ausdrucksweise und Überlegungen notwendig, was der andere wohl denken mag. Manche 2 jährige reagieren mit Trotzreaktionen, weil sie nicht verstehen wollen, dass ihre Erwartungen manchmal nicht eintreten. Positive Begleitung der Kommunikation soll zu logischem, problemlösendem Denken hinführen. Kleinstkinder benötigen eine anregende Entwicklungswelt, die sie entsprechend ihrer Entwicklung eigenständig nutzen können. Sie müssen Spielpartner, Angebote und Aktivitäten frei wählen und diese mit gestalten dürfen. Neugierde, Sinneserfahrungen und Bewegungsfreude sollten unterstützt werden, damit die Kinder handelnd mit der Welt umgehen lernen.
Kündigung des KindergartenplatzesDer Kindergartenvertrag muss schriftlich an den Vorstand mit zweimonatiger Frist zum Quartalsende gekündigt werden.
KleidungIhr Kind sollte keine “Sonntagskleider” im Kiga tragen! Haben Sie Verständnis, wenn Kleber oder Farbe auf die Kleider kommen oder diese beim Spielen im Park schmutzig werden sollten. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind immer den Jahreszeiten entsprechend angezogen ist.
KrankheitenBitte bringen Sie Ihre Kinder, die an einer ansteckenden Kinderkrankheit leiden, wie z.B. Röteln, Windpocken usw. nicht in den Kindergarten. Dies gilt aber auch für stark erkältete, fiebernde und geschwächte Kinder – auch hier besteht die Gefahr der Ansteckung! Falls Ihr Kind im Laufe des Tages erkrankt, informieren wir Sie sofort telefonisch.
Kooperation GrundschuleDas Ziel der Kooperation zwischen Vorschule und Grundschule ist es, gemeinsam den bestmöglichsten Schulstart für das Kind zu erreichen. Deshalb gibt es neben regelmäßigen Hospitationen der Kooperationslehrerin in der Vorschule auch gemeinsame Beratungen zwischen Erzieher/innen und Lehrern. Dadurch sollen eventuell auftretende Schwierigkeiten frühzeitig erkannt werden und nach Absprache mit den Eltern Förderungsmaßnahmen eingeleitet werden. Wichtig für einen positiven Schulstart ist auch ein Kennen lernen des Schullebens, um eventuell vorhandene Schwellenängste abzubauen. Durch Besuche der Vorschüler in der Schule und Aktivitäten mit Grundschülern wie zum Beispiel einer gemeinsamen Turnstunde oder die Teilnahme am Grundschultreff, lernt das Kind spielerisch das Schulleben kennen und wird so Schritt für Schritt auf den Übertritt in die Grundschule vorbereitet. Außerdem stehen ein Unterrichtsbesuch und ein gemeinsamer Elternabend auf dem Programm. Da die Möglichkeit einer Einschulung zum Halbjahr besteht, werden Beratungsgespräche zwischen Kooperationslehrerin und Eltern angeboten, um den individuell passenden Zeitpunkt für den Schulstart jedes Kindes zu finden. Dieser halbjährliche Einschulungstermin setzt Kooperation und einen Schulfähigkeitstest voraus, der wenige Wochen vor Ablauf des ersten Halbjahres stattfindet. Die Ergebnisse des Tests werden von der durchführenden Kooperationslehrerin mit den Eltern des betreffenden Kindes besprochen und das weitere Vorgehen wird geplant. Kommt die Halbjahreseinschulung für ein Kind in Frage, hat es noch die Möglichkeit, vor Schuleintritt eine „Besuchswoche“ in der Eingangsstufe durchzuführen. | ||



