DSP
Übersicht
Geschichte
Geschichte der Deutschen Botschaftsschule Peking
1914 - 1946
Erste Deutsche Schule Peking.
21. August 1978
Unter Leitung des Botschafters Erwin Wickert wird in der Botschaft der Deutsche Schulverein Peking gegründet.
2. Oktober 1978
Als erster vermittelter Lehrer und Schulleiter beginnt Herr Hölldobler das Schuljahr mit 5 Schülern, die er in zwei Räumen seiner Wohnung unterrichtet.
1979/80
Die Schülerzahl steigt. Im Auslandsschulverzeichnis von 1979 ist die Deutsche Schule Peking erstmals erwähnt mit einer Schülerzahl von 20. Die Schule soll in einem neu zu errichtenden Botschaftsgebäude eigene Räume erhalten. Ein erster Raumbedarfsplan wird erstellt.
1980/81
Herr Krumme übernimmt die Schulleitung. Er unterrichtet zusammen mit einem weiteren vermittelten Lehrer und fünf Ortskräften 25 Schülerinnen in den Klassen 1-6. Endlich kann die Schule eigene Räume beziehen.
1981/82
Im September 81 fahren zum ersten mal alle SchülerInnen gemeinsam nach Baidaihe. Im Oktober 81 kann die Schule in eine größere Wohnung im Erdgeschoss von Haus 6 umziehen deren 7 Zimmer für die ca. 30 Schülerinnen „in den nächsten Jahren ausreichen dürften". (Herr Krumme bei der Einweihung). In den folgenden drei Jahren bleiben die Schülerzahlen nahezu konstant.
1984/85
Bei einer Gesamtzahl von 45 SchülerInnen wird erstmals eine 7. Klasse eingerichtet.
1985/86
Herr Holzhäuser übernimmt als Nachfolger von Herrn Krumme die Schulleitung. Im September 85 wird unter Leitung von Frau Pallentin für 25 Kinder ein Kindergarten eröffnet, der der Schule angegliedert wird.
1986/87
Die Zahl der Schüler steigt schnell. Im Nachbargebäude wird eine Wohnung für den Kindergarten und für Fachräume angemietet.
1988/89
Vier vermittelte Lehrer und 12 Ortskräfte unterrichten 86 SchülerInnen, erstmals bis zur Klasse 10. Im Januar 89 fahren die Klassen 7-10 zum ersten Mal zum Skikurs nach Jilin. In der Festschrift zum 10-jährigen Bestehen schreibt Herr Holzhäuser, „dass ein Schulneubau nunmehr unaufschiebbar ist". Wegen der Ereignisse am Tian An Men-Platz wird das Schuljahr vorzeitig Ende Mai beendet.
1989/90
Herr Dr. Knödler übernimmt die Leitung der Deutschen Schule Peking. Zu Schuljahrsbeginn sind 96 SchülerInnen angemeldet. Im November 89 wird eine weitere Wohnung im Haus 7 dazu gemietet, die Schule ist also an drei verschiedenen Orten im Jian Guo Men Wai Compound verstreut. Neue Räume zu finden ist das dringendste Problem. Im März 90 wird der Umzug in den Lido Complex beschlossen. Im Juni 90 bezieht die Deutsche Schule Peking die neuen Räume in dem wegen seiner Form so genannten „Tortenstück" des Lido. In den folgenden Jahren steigt die Schülerzahl ständig.
1992/93
Die Schule erhält die Genehmigung, zum ersten Mal eine offizielle Abschlussprüfung für die SchülerInnen der Klasse 10 durchzuführen. Unter Vorsitz des Prüfungsbeauftragten der Kultusministerkonferenz, Herrn Dr. Stoldt, bestehen alle fünf die Prüfung. Eine räumliche Erweiterung ist unaufschiebbar. Das Lido bietet den Umbau des neben dem „Tortenstück" gelegenen Gebäudes an. Im Juni 93 zieht die Schule um. Vorausblickend behält sich der Schulverein eine Option für drei weitere Räume vor, für einen möglichen Ausbau der Schule bis zum Abitur.
1994/95
Mit Schreiben von 24.11.94 wird die Deutsche Schule Peking von der Kultusministerkonferenz als „Deutsche Auslandsschule, die zu Abschlüssen im Sekundarbereich I führt", anerkannt. Fünf vermittelte Lehrer und 12 Ortskräfte unterrichten mittlerweile ca. 150 Schüler.
1995/96
Herr Hartmann wird als Nachfolger von Herrn Dr. Knödler neuer Schulleiter der Deutschen Schule Peking. Die Bemühungen von Schulleitung und Vorstand um den Aufbau einer Oberstufe werden endlich belohnt: Am 6. Dezember 1995 beschließt die Kultusministerkonferenz die Einrichtung der Sekundarstufe II an der Deutschen Schule Peking. Diese Entscheidung hat für die Entwicklung der Schülerzahlen weit reichende Konsequenzen. Ein Erlass des Auswärtigen Amtes zur möglichen Nutzung des Botschaftsgrundstücks für den Schulneubau scheint die Realisierung eines Neubaus in greifbare Nähe zu rücken.
1996/97
Sieben SchülerInnen besuchen die erste 11. Klasse an der Deutschen Schule. Mit dem Aufbau der Oberstufe wird auch die Lösung des Sportstättenproblems vordringlich. Innerhalb kürzester Zeit wird, unter der Federführung des Verwaltungsleiters, aus einer nahe gelegenen Fabrikkantine eine moderne Großturnhalle, die deutschem Standard entspricht. Im Februar 97 werden durch Abschluss eines Staatsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China die Verhandlungen über die Nutzung des Botschaftsgrundstücks gegenüber dem Hotel Kempinski zum Abschluss gebracht. Einem Schulhausneubau steht nun nichts mehr im Weg.
1997/98
Im August 97 nimmt der neue Schulleiter Herr Meschede seine Amtsgeschäfte in Peking auf. Das starke Anwachsen der Schülerzahl macht die Suche nach einer Übergangslösung bis zur geplanten Fertigstellung der Schule im Jahr 2000 nötig. Es wird die Wiederanmietung des „Tortenstücks" und die Auslagerung der Fachräume für Musik, Kunst, Informatik und der Bibliothek beschlossen. Zum 20jährigen Schuljubiläum erscheint eine Festschrift.
1998/99
Die Realschüler der DSP werden in den Kernfächern getrennt unterrichtet. Im Sommer 1999 können zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Schule Peking zehn SchülerInnen die Reifeprüfung ablegen.
1999/2000
Mit der Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs durch die Bundesbaudirektion beginnt die Realisierungsphase des Schulneubaus.
2000/2001
Nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit kann die DSP am 4. Dezember feierlich in ihr neues Domizil im dritten diplomatischen Viertel einziehen. Damit geht ein fast 20jähriger Traum in Erfüllung. Die schulischen Angebote werden sprunghaft gesteigert. Die offizielle Schulhaus-Einweihung wird am 26.5.2001 mit einem Festakt im Beisein vieler hochrangiger Gäste begangen.
2001/2002
Unter dem Eindruck der PISA- Studie ist Schulentwicklung das beherrschende Thema. Es beginnen Planungen zur Einrichtung einer Ganztagesschule. Allerdings stellt sich heraus, dass der Schulhausneubau für die wachsenden Schülerzahlen und die immer zahlreicheren Differenzierungsgruppen nicht ausreicht. Erste Überlegungen für einen Erweiterungsbau.
2002/2003
Im September flüchten einige Nordkoreaner auf das Gelände der DSP und bitten um politisches Asyl. Im Frühjahr erschüttert die SARS- Epidemie China. Die DSP bleibt trotz einiger Schwierigkeiten geöffnet.
Die Einführung des 8jährigen Gymnasiums und der Erweiterungsbau werden beschlossen. Die Deutschen Schulen der asiatischen Region entwerfen ein gemeinsames Rahmen-Leitbild. Die DSP erstellt ein Schul-Leitbild.
2003/2004
Das 8-jährige Gymnasium beginnt mit den Klassen 5 und 6. Große Probleme mit der Genehmigung des Erweiterungsbaus
2006
Im Februar übernimmt die neue Schulleiterin Frau Strathmann ihre Aufgaben.
2007
Im April beginnt schließlich der Bau des Erweiterungsbaus
2008
Am 31. Oktober 2008 erfolgte die feierliche Einweihung des Neubaus.

