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Johannes Ernst
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OAS 2017

WuShu

ChangQuan01

Als Wushu werden in China die chinesischen Kampfkünste bezeichnet. Der in westlichen Staaten verbreitete Begriff "Kung Fu" oder "Gongfu" umfasst wesentlich mehr als nur die Kampfkünste. Er umfasst alles was durch ausdauernde Arbeit erreicht wird.

Wushu an sich ist ein Oberbegriff, der in "innere" und "äußere" Stile oder "weiche" und "harte" Stile nach geografischer Region in "südliche" und "nördliche" Stile oder nach Entstehungszeit "traditionelle" und "moderne" Stile unterteilt werden kann. Alle derartigen Unterteilungen haben ihre Schwächen. So hat zum Beispiel jeder "innere Stil" äußere Anteile und jeder "äußere Stil" innere Anteile. Genauso verhält es sich mit der Unterteilung nach "nördlich" und "südlich".

Wie so vieles in der chinesischen Kultur sind diese Unterteilungen eher dazu geeignet die Beziehung von Stilen untereinander zu beschreiben, als einzelne Stile in westlichem Sinne zu kategorisieren.
Eine Sonderrolle spielt die Unterteilung nach "traditionell" und "modern". Im Westen wird diese Unterteilung viel zu oft als "original" und "vom chinesischen Staat initiiert" bewusst missverstanden. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, das jeder "Meister" an seinem Stil ändert und ihn auf unterschiedliche Weise an seine Schüler weitergibt und das das "moderne" Wushu vielfältig auf die "traditionellen" Stile rückwirkt und sei es nur in der Weise, dass es immer schwerer wird, mit einer als "traditionell" bezeichneten aber im objektiven Sinne schlampigen Technikausführung irgendwo Meriten zu gewinnen.

WuShu an der DSP

Wir unterrichten Yang Taijiquan, 18 Lohan Qigong, Changquan, Tanglangquan und Selbstverteidigung.

Yang Taijiquan
Es wird "modernes" Taiji unterrichtet. Aufbauend auf der 24-er oder Pekingform, werden weitere Hand- und Waffenformen unterrichtet. Die Konzentration auf den modernen Yang Stil hat den großen Vorteil, dass dieser auf der ganzen Welt von Millionen Menschen praktiziert wird und der Übergang zu einer neuen Schule, z.B. durch Weggang aus Peking, wesentlich vereinfacht wird. Bei den traditionellen Yang Stilen ganz zu schweigen von den traditionellen Chen Stilen sieht die Sache ganz anders aus, da es keinen einheitlichen Standard gibt und jeder Lehrer das unterrichtet, was er am besten kann und für richtig hält.

yangchengfu chengmanching

18 Lohan Qigong
 Wenn man will, kann man Qigong auch als eine Art chinesisches Yoga betrachten. Für jemanden der beides praktiziert sind die Parallelen unübersehbar. Bei beiden geht es um sowohl geistige als auch körperliche Übungen, die Bedeutung von Atmung und Entspannung ist bei beiden überwältigend, ebenso der ganzheitliche Ansatz zur Erhaltung der Gesundheit bzw. zur Wiederherstellung derselben im Krankheitsfall. Die 18 Lohan Qigong sind ein System von Atem- und Bewegungsübungen, das aus dem Shaolin Kloster stammt.

Der Legende nach entwickelte und lehrte der aus Indien stammende Bodhidharma im Shaolin Kloster eine Kombination aus Meditation und körperertüchtigenden Übungen. Diese Bewegungen bilden den Ursprung der der späteren Shaolin Stile und im speziellen der Form Shiba Luohan Shou (18 Lohan Hände). In wie weit die damalige Shiba Luohan Shou mit den 18 Lohan Qigong Übungen verwandt ist, lässt sich heute nicht mehr sagen und darf sehr bezweifelt werden.

Changquan
Der Changquan- oder Langfauststil hat eine lange und facettenreiche Geschichte. Aus ihm entwickelten sich viele Stile, und viele Stile beziehen seine Bewegungsabläufe mit ein, wie zum Beispiel der Adlerklauenstil, das Taijiquan oder der Sieben Sterne Gottesanbeterinnen Stil. Aufgrund der Tatsache, dass er Vorbild für das moderne Wushu ist, ist er zu Unrecht in Misskredit geraten. Changquan bietet sich durch seine präzisen einfachen Technikabläufe, den hohen Wert den er Grundstellungen bemisst und der einfachen Anwendbarkeit seiner Techniken für Anfänger und Grundlagen Trainierende an.

ChangQuan02

Tanglangquan
Der Tanglang oder Gottesanbeterinnen Stil ist ungefähr Mitte des 17.Jh. in der Shandong Provinz entstanden. Er zeichnet sich durch schnelle Hand- und Armbewegungen aus. Im Laufe der Zeit sind, wie bei jedem anderen Stil auch, viele verschiedene Richtungen entstanden, die wiederum miteinander und mit anderen Stilen kombiniert worden sind. So entstanden im Laufe der Zeit unterschiedliche Systeme. Die Einen beziehen ihre Kraft aus der Stellung, die Anderen bevorzugen schnelle Handbewegungen und die Nächsten achten besonders auf den Einsatz von Taille und Hüfte.

Selbstverteidigung und Fitness
Hier geht es zur Sache! Formen und komplizierte Techniken lernen und immer wiederholen? Gibt's hier nicht! Die Gelegenheit nach einem langen Schul- und / oder Arbeitstag den aufgestauten Frust, die Aggressionen, den ganzen über den Tag / die Woche angesammelten Ballast weg zu trainieren. Krafttraining, Dehnung, Sandsacktraining, Fauststöße und Tritte ohne Ende lassen jeden Ärger dahin schmelzen.

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Chaoyang Bezirk
100125 Peking
Volksrepublik China

Tel.: 0086-10-85 31 61 00
Fax: 0086-10-65 32 70 31
E-Mail:info@dspeking.cn

Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 01.08.2017.

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