Logo

Deutsche
Botschaftsschule Peking
北京德国使馆学校

Sekundarstufe II

Informationen

Facharbeiten

Studienberatung

Bildungsmessen


kontakte

Dr. Andreas Wistoff
Studienberatung
andreas.wistoff ät dspeking.cn

Studienberatung an der DSP

Bildungsmesse

  • Welches Studienfach könnte für mich das richtige sein?
  • Welche Studiengänge gibt es in Deutschland und wie läuft das Studium ab?
  • Wo soll ich am besten studieren?
  • Wie organisiere ich mein Leben als Student und welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es?
  • Wo finde ich Links mit detaillierten aktuellen Informationen?

Hier gibt es Informationen zur Studienberatung:

aufklappen Studieninformationen

master

Bachelorstudium

Dies ist das sogenannte grundständige Studium. Studienanfänger beginnen mit diesem Studiengang und schließen das Studium als „Bachelor“ ab. Die Bezeichnung dafür ist ein B.A., B.Sc. oder B.E. hinter dem Namen. Als Bachelor kann man einen Job suchen (berufsqualifizierender Abschluss) oder sich um das Studium auf den höheren „Master“-Abschluss bewerben.

Regelstudienzeit: sechs bis acht Semester, einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Abschlussarbeit und das Ablegen der Prüfungen.

Grundstudium: zwei Semester Orientierungsphase, Prüfungen am Ende jedes Semesters oder eine Zwischenprüfung am Ende des zweiten Semesters. Hauptstudium: vier Semester; einschließlich eventueller Auslandsaufenthalte und Praktika. Für den Studienabschluss muss man eine Bachelor-Arbeit schreiben, meistens eine mündliche Prüfung ablegen.

Masterstudium

Dieses Studium setzt in der Regel voraus, dass man bereits den Bachelor-Abschluss hat und dass die Bachelor-Abschlussnote überdurchschnittlich gut ist. Dieses Studium schließt man (ebenfalls berufsqualifizierend) als „Master“ ab, abgekürzt „M.A., M.Sc. oder M.E.“

Regelstudienzeit: meist zwei oder vier Semester, einschließlich der Zeit für die Abschlussprüfung und Anfertigung der Abschlussarbeit.

Ablauf: Das Lehrangebot erstreckt sich meist über zwei oder vier Semester. Im letzten Semester schreiben die Studierenden die Master-Arbeit und legen in der Regel eine mündliche Abschlussprüfung von etwa 60 Minuten ab.

Bei einem konsekutiven Master-Studiengang baut das Master-Studienangebot inhaltlich auf dem Bachelor auf und dient der Spezialisierung in einem Fachgebiet. Anders sieht es bei den nicht-konsekutiven Master-Angeboten an. Sie vermitteln den Teilnehmern fachfremde Kenntnisse. Dazu zählen zum Beispiel Betriebswirtschaft für Ingenieure oder Informatik für Mediziner.

Arten der Leistungsanforderungen

In der Studienordnung eines Faches legt jede Hochschule fest, welche Vorlesungen, Praktika, Seminare, Übungen und ggf. weitere Lehrveranstaltungen besucht werden müssen. Dabei wird unterschieden zwischen Pflichtveranstaltungen und einem Wahlpflichtbereich. Die nötigen Lehrveranstaltungen passen wie Bausteine zusammen, die man Module nennt und die jeder Studierende selbst aus dem Angebot des Fachs (manchmal auch als Wahlmodule aus anderen Fächern) zusammenstellt. An fast allen deutschen Hochschulen sind die Bachelor- und Master- Studiengänge in Module gegliedert, die sich aus mehreren inhaltlich verbundenen Veranstaltungen zusammensetzen. Ein Modul kann sich über maximal zwei Semester erstrecken und umfasst sechs bis zehn Wochenstunden.

Die erforderlichen Leistungen für die Module können unterschiedlich aussehen. Es gibt: Klausuren (schriftliche Prüfungen, in denen Wissen abgefragt wird), Referate/Präsentationen (mündliche Vorträge zu einem bestimmten Thema), Hausarbeiten (schriftliche Ausarbeitungen zu einem bestimmten Thema) sowie mündliche Prüfungen.

Die genauen Inhalte, Anforderungen, Termine und Abläufe von Prüfungen sind in der Prüfungsordnung der Fächer an den jeweiligen Hochschulen geregelt.

Credit Points

Im Laufe des Studiums erwerben die Studierenden Credit Points für den erfolgreichen Besuch einzelner Lehrveranstaltungen. Die wichtigen Veranstaltungen erbringen mehr Points als anderer Unterricht. Manche Credit Points gibt es schon für die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung. Meist erwirbt man sie nach einer Abschlussprüfung am Semesterende. Die Credit Points werden summiert. Wer genügend Points gesammelt hat (Beispiel: für ein dreijähriges Bachelorstudium 180 bis 240 Credit Points), kann das Studium erfolgreich abschließen.

Credit Points nach dem ECTS

Der modulare Aufbau des Studiums soll helfen, einen Teil der Studienanforderungen auch an einer anderen deutschen oder ausländischen Hochschule zu erwerben. Die Leistungen in Bachelor- und Master-Studiengängen werden daher nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) gemessen. Das ECTS macht die Anerkennung von internationalen Studienleistungen leichter.


aufklappen Wahl der Hochschule

puzzleSeit einigen Jahren sind in Deutschland die Hochschulen mit besonders erfolgversprechenden Forschungskonzepten als sogenannte Exzellenz-Hochschulen ausgezeichnet und erhalten für ihre Forschungsschwerpunkte enorm viel Geld. Die von Bund und Ländern gemeinsam eingerichtete Exzellenz-Initiative hat das Ziel, Deutschland als Hochschul- und Wissenschaftsstandort zu fördern. Sie ist aufgeteilt in folgende drei Förderlinien:

  1. „Zukunftskonzepte“ (Entwicklung der Gesamtuniversität als Ort der Spitzenforschung),
  2. „Exzellenzcluster“ (Förderung der Forschung eines Themenkomplexes) und
  3. „Graduiertenschule“ (Förderung von Doktoranden in einem breiten Wissenschaftsgebiet).

Folgende deutsche Hochschulen sind für ihr „Zukunftskonzept“ ausgezeichnet worden und werden daraufhin gemeinhin als Elitehochschulen angesehen:

  • RWTH Aachen,
  • Freie Universität Berlin,
  • Humboldt-Universität zu Berlin,
  • Universität Bremen,
  • Technische Universität Dresden,
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg,
  • Universität Konstanz,
  • Universität zu Köln,
  • Ludwig-Maximilians-Universität München,
  • Technische Universität München,
  • Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Wichtig: Die Exzellenzinitiative ist ein Wettbewerb von Forschungskonzepten. Die Lehre, deren Qualität und ihre unterschiedliche Ausrichtung, ist in diesem Verfahren nicht berücksichtigt. Studienanfänger haben keinen Vorteil von der hohen Forschungsqualität haben, denn der wird erst am Ende des Magisterstudiums und bei der Doktorandenausbildung sichtbar. Gleichzeitig werden diese Hochschulen von besonders vielen Studierwilligen aus vielen Ländern bestürmt. Das heißt, die Konkurrenz ist besonders hoch, die Teilnehmerzahl in den Veranstaltungen ist sehr groß, und die Betreuung der Studierenden kann folglich nicht intensiv ausfallen. So gesehen, bieten die Exzellenz-Unis für Studienanfänger im Bachelor-Studiengang keine Vorteile.

Vorteile für Studienanfänger bieten dagegen viele der kleineren Hochschulen, gerade auch in den neuen Bundesländern, die in den letzten Jahren modern ausgestattet wurden, und an denen ein effizienteres Betreuungsverhältnis gewährleistet ist als an den sogenannten Massenuniversitäten.


Stipendien Stipendien

StipendienWer das Studium nicht selbst bezahlt bzw. über die Eltern ober mit Mini-Jobs finanziert, kann Unterstützung nach dem BAFöG beantragen oder sich um ein Stipendium bewerben. Es gibt in Deutschland hunderte von Stipendiengebern, große mit eher allgemein formulierten Erwartungen und recht kleine mit eng spezialisierten Anforderungen. Generell gilt, dass nur wenige Studierende das Glück haben, von einem Stipendiengeber angesprochen zu werden. Die allermeisten Studierenden suchen selber aktiv den Zugang zu ihrem Stipendium, indem sie herausfinden, welche Stipendien für sie überhaupt in Frage kommen, wie die Bewerbungsmodalitäten sind und wann das Bewerbungsverfahren abläuft. Eventuell ist dieser Weg etwas mühsam, kann sich aber sehr lohnen.

Die Stipendiengeber fördern finanziellen und ideell.

Die finanzielle Förderung ist ein festgelegter Geldbetrag, der über einen festgelegten Zeitraum monatlich an die Stipendiaten ausgezahlt wird. Meist handelt es sich um sogenannte Vollförderungen. Das heißt, dass der Bewerber mit der Unterstützung in der Regel seinen gesamten Lebensbedarf decken kann. Hin und wieder handelt es sich aber auch um Teilunterstützungen, so dass Stipendiaten noch andere finanzielle Quellen benötigen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Bei Vollförderungen wird der Bezug mehrerer parallel laufender Stipendien normalerweise untersagt. Gefördert werden können auch Auslandsaufenthalte (z.B. über den Deutschen Akademischen Austauschdienst), wobei neben den Lebenshaltungskosten auch die mitunter erheblichen Reisekosten teilweise oder ganz übernommen werden können. Eine weitere Gruppe von Stipendien fördert speziell den Zeitraum des Studienabschlusses.

Viele Institutionen bieten gleichzeitig eine ideelle Förderung an. Stipendiaten werden zu Workshops und Vorträgen eingeladen, werden mit anderen Stipendiaten und Professoren auf Treffen vernetzt, während denen auch ein wissenschaftlicher Austausch stattfindet. In der Regel wird ein enger Kontakt der Stipendiaten, auch über die Förderungszeit hinaus, mit der Institution gewünscht.

Die Gruppen der Stipendiengeber

Manche Stipendien sind für Studienanfänger gedacht, z. B. die Förderung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Andere richten sich an fortgeschrittene Studierende, an Doktoranden oder auch an sogenannte Post-Docs, die nach ihrer Promotion eine wissenschaftliche Karriere beginnen wollen (dies sind Förderungsschwerpunkte z. B. bei der Alexander von Humboldt-Stiftung). Auch Hochschulen vergeben eigene Stipendien.

Parteinahe Stiftungen

Sie stehen den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien nahe und erwarten von Bewerbern eine ähnliche Einstellung in gesellschaftspolitischen Ansichten, die sich meist schon in gesellschaftlichem Engagement der Stipendiaten ausgedrückt haben sollte.

Unternehmensnahe Stiftungen

Hierbei werden Stipendiaten entweder nach bestimmten Fächergruppen, Forschungsschwerpunkten, sozialen Einstellungen oder rein nach Leistung ausgesucht, ganz nach dem Vorbild des jeweiligen Stiftungsgründers.

Bundesländer

Sie vergeben nach wirtschaftlichen und leistungsorientierten Gesichtspunkten Stipendien. Bewerbungen sind hier an die Universitäten des jeweiligen Landes zu richten.

Soziale Einrichtungen

Neben Leistungsnachweisen spielt hier die Bedürftigkeit oft eine entscheidende Rolle bei der Vergabe von Stipendien, z. B. durch die großen deutschen Kirchen.

Forschungsinstitutionen

Sie vergeben Stipendien nach rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten, z. B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Alexander von Humboldt-Stiftung.

Eine Übersicht bietet der Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: www.stipendienlotse.de


Links Nützliche Links
Infos Studium in Deutschland
  • www.hochschulkompass.de

    Informationen und Links zu allen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland sowie die Studienangebote.

  • www.studienwahl.de

    Parallel zur Broschüre „Studien- & Berufswahl“ : Informationen für Studienanfänger: Kurzbeschreibungen aller deutschen Studienangebote, Links zu allen Studiengängen. Beschreibung der verschiedenen Hochschularten, Finanzierung des Studiums, Arbeitsmarktsituation.

  • www.study-in.de
  • www.daad.de/deutschland
  • www.hochschulstart.de

    Bewerbungsportal für zulassungsbeschränkte Studienfächer (NC-Fächer); Fächerliste, Zulassungsbedingungen, Termine.

  • www.bildungsserver.de
  • www.tu9.de 
Rankings
Stipendien
Praktikum
Freiwilliges Soziales Jahr
Selbsttest

Deutsche Botschaftsschule Peking

Liangmaqiao Lu 49A
Chaoyang Bezirk
100125 Peking
Volksrepublik China

Tel.: 0086-10-85 31 61 00
E-Mail:info@dspeking.cn

Seit dem 01.01.2017 wurde diese Seite mal aufgerufen.

Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 27.10.2017.