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Jan-Uwe Kukla
Oberstufenkoordinator
jan-uwe.kukla ät dspeking.cn

Die DSP vertreten bei "Jugend forscht"

Kai

Kai Jan Schmidt-Brauns aus der Klasse 10a hat am 17.02.2018 in Koblenz am Regionalwettbewerb "Jugend forscht" teilgenommen. Bei „Jugend forscht“ handelt es sich um einen deutschlandweit ausgerichteten Wettbewerb, bei dem Schüler ein selbst gewähltes naturwissenschaftliches Sachgebiet erforschen, ihre Ergebnisse in Form einer fünfzehnseitigen Arbeit einreichen und dann ihr Projekt auf dem Wettbewerb vor einem Jurorengremium präsentieren.

In seiner Arbeit „PortaChat: Ein mobiler, internetunabhängiger Zugangspunkt für lokale Kommunikation“ hat Kai eine portable, internetunabhängige und einfach bedienbare Chatplattform („PortaChat“) entwickelt, und dafür Programme geschrieben, die der nahen Umgebung eines WLAN-Moduls mit dem Hauptchip ESP8266 einen Chatraum zur Verfügung stellen. Dieses Chatsystem kann als WLAN-Netzwerk einfach und von jedem genutzt werden. Smartphones und andere WLAN-Fähige Geräte können sich damit verbinden und anfangen, mit den anderen Nutzern, die mit demselben System verbunden sind, zu kommunizieren. Vielfältige Anwendungen sind denkbar: PortaChat könnte als internetunabhängige und sichere Möglichkeit, innerhalb eines Bürokomplexes zu kommunizieren, oder auf Bahnhöfen als Ersatz für Infosäulen genutzt werden. Weiterhin kann der Chip bei Bergwanderungen oder Wüstenexkursionen - an Orten ohne Mobilfunknetz - als Notkommunikationssystem verwendet werden, über das alle verbundenen Nutzer benachrichtigt werden können. Geht etwa ein Gruppenmitglied unbemerkt verloren, kann PortaChat dies erkennen und die restliche Gruppe warnen.

Auf dem Regionalwettbewerb hat Kai sein Projekt am Vormittag den Juroren und am Nachmittag der Öffentlichkeit präsentiert. Kai hat den Wettbewerb sehr souverän absolviert und die Juroren – aufgrund seiner hohen Fachkompetenz in den Bereichen Elektronik und Programmierung und seiner Fähigkeit, sein Projekt sprachlich sicher und gleichzeitig verständlich zu erklären – beeindruckt. In der Sparte „Arbeitswelt“ hat er den zweiten Platz erzielt. Als Sonderpreis hat er außerdem einen einwöchigen, von Wissenschaftlern betreuten Forschungsaufenthalt im Deutschen Museum München erhalten.

Herzlichen Glückwunsch an Kai!

Hier geht es zu Kais Arbeit

Kai Schmidt-Brauns (9a) erzielt Landessieg im Fachgebiet Physik beim Wettbewerb Jugend forscht

Kai Jan Schmidt-Brauns aus der Klasse 9a hat am 18.02.2017 in Koblenz am Regionalwettbewerb und am 27.und 28.04.2017 in Ingelheim am Landeswettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" teilgenommen. Bei „Jugend forscht“ handelt es sich um einen deutschlandweit ausgerichteten Wettbewerb, bei dem Schüler ein selbst gewähltes naturwissenschaftliches Sachgebiet erforschen, ihre Ergebnisse in Form einer fünfzehnseitigen Arbeit einreichen und dann ihr Projekt auf dem Wettbewerb vor einem Jurorengremium präsentieren.

In seiner Arbeit „Relais – weder geöffnet noch geschlossen“ beschäftigt sich Kai mit einer speziellen möglichen Anwendung für ein Relais, er hat verschiedene elektronische Schaltkreise zusammengebaut, die er computergestützt steuern und daran Messungen vornehmen kann. Die dafür nötigen Computerprogramme hat er selbst geschrieben.

Ziel von Kais Projektes war es, den Anker eines Relais weder den Arbeitskontakt des Schließers noch den des Öffners berühren zu lassen und die Stabilität dieser Sonderstellung zu testen. Diese Sonderstellung des Ankers konnte reproduzierbar erreicht werden, indem ein Mikrocontroller mit Pulsweitenmodulationsfunktion über eine Transistorschaltung den Elektromagneten des Relais genau steuert. Kai hat dann die Stabilität dieser Sonderstellung des Ankers mit Hilfe einer Stoßvorrichtung getestet, die er selbst konstruiert hat – aus einem Schrittmotor, an dem ein Zahnrad angebracht ist, das eine Zahnstange mit Stößel bewegt. Zahnrad und Zahnstange hatte Kai am Computer selbst entworfen und mit seinem 3D-Drucker millimetergenau ausgedruckt. Mit dieser Stoßapparatur konnte Kai nun dosiert Kräfte auf das Relais ausüben. Schließlich hat Kai einen Kraftsensor in seine Apparatur eingebaut und damit die Stoßkräfte und Stoßgeschwindigkeiten ermittelt, mit denen der Stößel dem Relais einen so starken Impuls zuführt, dass der Anker die Sonderstellung verlässt und dabei wieder einen der Arbeitskontakte berührt. Eine denkbare Anwendung von Kais Vorrichtung wäre die Nutzung der Sonderstellung als manipulationssicherer Erschütterungssensor (Alarmanlage).

In Koblenz wurde am 18.02.2017 einer von zehn Regionalwettbewerben in Rheinland-Pfalz ausgerichtet. Kai hat hier sein Projekt am Vormittag den Juroren und am Nachmittag der Öffentlichkeit präsentiert. Die Veranstaltung war, wie jedes Mal, sehr gut besucht. Kai hat den Wettbewerb in sehr souveräner Weise absolviert und die Juroren – nicht zuletzt aufgrund seiner hohen Fachkompetenz und seiner Fähigkeit, sein Projekt sprachlich sicher und gleichzeitig verständlich zu erklären – von sich und seiner Arbeit eingenommen. In der Sparte „Physik“ hat er – trotz der langen Anreise und trotz im Einzelnen sehr guter Projekte der konkurrierenden Schülergruppen – den ersten Platz erzielt und sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Am 27. und 28.04.2017 fand dann in Ingelheim (bei Mainz) auf dem Gelände des Pharmaunternehmens „Boehringer Ingelheim“ der Landeswettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" statt, bei dem die Sieger aller Regionalwettbewerbe von Rheinland-Pfalz angetreten sind und bei dem Kai sein Projekt erneut vorgestellt hat – zunächst wieder vor den Juroren des Wettbewerbes und anschließend zwei Tage lang vor der Öffentlichkeit. Ungeachtet dieses anstrengenden Programmes und des erneuten Jetlags ist Kai auch hier wieder äußerst konzentriert aufgetreten und hat sein Projekt fachlich sicher und ansprechend präsentiert. Dabei ist ihm vor allem seine Gesprächsführung gut gelungen: Kai hat sich in der Lage gezeigt, die Fragen der Juroren oder Besucher sehr schnell zu erkennen und punktgenau zu beantworten bzw. auch anspruchsvollere wissenschaftliche Sacherhalte einfach, aber präzise zu erklären.

Wie schon in Koblenz hat Kai auch in Ingelheim die Juroren von seinen Fähigkeiten und seinem Projekt überzeugt und auch hier den ersten Platz und damit den Landessieg im Fachgebiet Physik erzielt. Kai hat sich dabei in der Sparte Physik gegen zehn andere, konkurrierende Schülergruppen (die anderen Regionalsieger), die ebenfalls ausnahmslos mit hervorragenden Projekten angetreten waren, durchgesetzt. Die Jury hebt nicht zuletzt Kais interdisziplinäre Herangehensweise hervor. In der Begründung der Jury heißt es: „Kai Jan beweist mit seinem Projekt eine sehr hohe Fachkompetenz und verbindet dabei viele Teildisziplinen. Die Kombination aus Physik, Informatik, 3D-Druck und Steuerungstechnik hat die Jury überzeugt.“ Und an anderer Stelle: „ Kai Jans vielfältige Fertigkeit in Mechanik, Elektronik und Programmierung beeindruckten die Jury in hohem Maße.“

Herzlichen Glückwunsch an Kai für diese ganz und gar herausragende Leistung!

Benedikt Plöttner

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Kai

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Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 11.06.2018.