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Deutsche
Botschaftsschule Peking
北京德国使馆学校

Kinderuni

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Dr. Andreas Wistoff
KU-Koordinator

andreas.wistoff ät dspeking.cn

Kinderuni an der DSP

Kinderuni

Die DSP beherbergt Vorschule, Grundschule und weiterführende Schule unter einem Dach. Das bietet die außergewöhnliche Voraussetzung für eine Kinderuni im eigenen Haus.

Unsere Kinderuni befasst sich mit Themen aller Fachbereiche, die in 45-minütigen Veranstaltungen von Sekundarstufenlehrern oder externen Experten vermittelt werden.

Hier werden die Schüler an Gebiete herangeführt, die nicht zentraler Gegenstand im regulären Unterricht der Klassenstufe sind, aber zum Wissens- und Erkenntnishorizont der jeweiligen Klassenstufe passen.

Es gibt Vorträge, Präsentationen, Experimente und Vorführungen vieler Art, die den jeweiligen methodisch-didaktischen Erfordernissen entsprechen.

  • Kinderuni XI

    Kinderuni XI, Juni 2018

    Seidenstraße

    Dr. Patrick Wertmann, Deutsches Archäologisches Institut

    Kinderuni

    Geheimnisvolle Musik, die Kinder konzentriert arbeitend über einer Landschaft aus großen bunten Karten, darauf verteilt: Tee, Seide, Zimt, Porzellan - so verlief die Kinderuni des Deutschen Archäologischen Instituts mit Dozent Dr. Patrick Wertmann. Es wurde gehandelt, was die schwerbeladenen Kamele über die Seidenstraße transportiert hatten: Ein römischer Kaufmann bot viel für die östlichen Schätze. Und sein wertvolles Vollblutpferd war bei den östlichen Partnern begehrt. Jedes Kind erhielt eine bunte Karte, auf die es in freie Felder Bilder der Waren, Lebensmittel und Tiere kleben konnte, die von Karawanen über den 8.000 Kilometer langen Weg zwischen China und Europa transportiert wurden. Die anschaulichen Karten, Folien und Bilder des Archäologischen Instituts sorgen gewiss für bleibende Erinnerungen bei allen Besuchern dieser Kinderuni.

  • Kinderuni X

    Kinderuni X, April 2018

    Dirigieren

    Chenghua Vinck, Chines. Musikhochschule Peking, Leiterin der Deutschen Kantorei Peking

    Kinderuni

    Wofür brauchen Musiker einen Dirigenten? Was bedeuten seine Zeichen und Bewegungen? Die Kinderuni Dirigieren machte es den Kindern überzeugend klar. Dozentin war Chenghua Vinck, Leiterin der Deutschen Kantorei Peking und Lehrbeauftragte an der chinesischen Musikhochschule Peking, vormals Dirigentin an mehreren Opernhäusern in Deutschland. Die Kinder sahen, mit welchen Zeichen ein Dirigent den Musikern zeigt, dass sie laut oder leise, schnell oder langsam, fröhlich oder traurig spielen sollen. Die Kinder bildeten einen Chor und sangen ein bekanntes Lied in unterschiedlicher Weise, je nach den Zeichen der Dirigentin Chenghua Vinck. Anschließend probierten sie in Kleingruppen aus, selbst zu dirigieren, und abschließend dirigierten sie nacheinander den Kinderchor, der nach ihren Dirigier-Anweisungen sang. Mit Erstaunen und Begeisterung erfuhren sie, welchen Einfluss das Dirigieren auf eine Aufführung hat.

  • Kinderuni IX

    Kinderuni IX, Februar 2018

    Spanisch

    Esther Perez, Professorin am Instituto Cervantes de Pekín

    Kinderuni

    Wie klingt die spanische Sprache? Wieviel können wir schon in einer Stunde verstehen und sprechen? Antworten gab die Kinderuni „Spanisch. Dozentin war Esther Perez, Professorin am Instituto Cervantes de Pekín und Lehrkraft an der DSP. Im Handumdrehen lernten die Kinder, einige Tiernamen auf Spanisch zu schreiben, zu lesen und richtig auszusprechen. An der Tafel entwickelte sich das Märchen von einem König, der sich nacheinander mehrere Tiere an seinen Hof holt, die seine Helfer werden. Stimmtönung, Gestik und klare Körpersprache unterstützten den lebhaften Vortrag der Dozentin. Am Ende der Stunde hatten alle Kinder auch ein kleines Album hergestellt, in denen die Tiere mit ihren spanischen Namen abgebildet waren. Esther Perez gelang es zur Verblüffung der Kinder, ihnen innerhalb einer Schulstunde einen Text in spanischer Sprache zu vermitteln.

  • Kinderuni VIII

    Kinderuni VIII, Oktober 2017

    Farben

    Kunstlehrerin Sylvia Lang und Dipl.-Lehrer Ben Wiemer

    Kinderuni

    Wie viele Farben gibt es auf der Welt? Wie viele Farben können wir aus Rot, Gelb und Blau mit dem Pinsel mischen? Das probierten Grundschüler in der neuesten Kinderuni im Kunstraum aus. Was unser Auge sehen kann und welche Farben erst das Gehirn zusammensetzt, war ebenfalls Thema. Und wie viele Farben im Tageslicht zu finden sind, entdeckten die Kinder bei der Arbeit mit Prismen. Sie staunten nicht schlecht, als Kunstlehrerin Sylvia Lang und Physiklehrer Ben Wiemer mit farbigen Lampen die bekannten Farben verschwinden ließen und neue Farben, ja sogar bunte Schatten zauberten. In diesem Licht betrachtet, bekamen auch vertraute Früchte ein ganz fremdartiges Aussehen, so dass gar nicht sicher war, ob sie noch essbar sind. Ob den Kindern die schwarzen Tomaten und Paprika schmeckten, wird aber nicht verraten.

  • Kinderuni VII

    Kinderuni VII, Mai 2017

    Akademischer Malersaal

    Dipl.-Künstlerin Carola Schmidt

    Kinderuni

    Der Kunstraum der DSP wurde am 24. Mai zum akademischen Malersaal mit einem großen Kreis aus zwölf Staffeleien in der Mitte, an denen Kinder des 1. und 2. Schuljahrs mit langen Pinseln, Paletten und viel Eifer ihr Lieblingstier auf großflächige Leinwand malten. Angeleitet von Kunstlehrerin Carola Schmidt, entstanden bunte freundliche und gefährliche Wesen, die beeindruckend auch die Fantasie und Kreativität der konzentrierten jungen Künstler zeigten. Die Werke wurden anschließend in einer Ausstellung im Foyer der Schule präsentiert.

  • Kinderuni VI

    Kinderuni VI, März 2017

    Zeit

    Dipl.-Musiklehrer Jochen Settili

    Kinderuni

    Zeit kann rasend schnell vergehen oder stillstehen. Woran wir merken, dass Zeit vergeht, welche Hilfsmittel wir haben, um sie zu messen, und wie andere Lebewesen mit der Zeit umgehen, das zeigte Dozent Jochen Settili in der neuesten Kinderuni. Die Stubenfliege ohne Gedächtnis kam vor, Sonnenuhren mit einem Zeiger, alte Turmuhren mit zweien und moderne Chronometer mit vielen Funktionen waren zu sehen, und mit den Mitteln der Musik näherten sich die konzentrierten Teilnehmer diesen packenden Fragen, philosophisch und spielerisch.

  • Kinderuni V

    Kinderuni V, Januar 2017

    Luft und Luftdruck

    Dipl.-Lehrer Ben Wiemer

    Kinderuni

    Luft: nur der leere Raum zwischen den Dingen? Nein, im ganz im Gegenteil, stellte das Publikum der Kinderuni staunend fest, als Dozent Ben Wiener, Physiklehrer an unserer Schule, den Physikraum zum Experimentierfeld machte. Eine leere Glasflasche wird vorsichtig geöffnet, es zischt, und sofort zeigt die Waage: Die Flasche ist nun schwerer, ohne dass etwas zu sehen wäre. Wie von Geisterhand werden Dosen zerdrückt, ein umgestülptes Glas Wasser wird von unten mit einem Kärtchen verschlossen gehalten, ein Schokokuss platzt, Wasser steigt von selbst aus einem Teller in einem Zylinder hoch, ein Schüler kann plötzlich an der Tür hochklettern alles dies zeigt, dass es die Luft in unserer Umgebung ist, die eine Menge Eigenschaften hat, vieles bewirkt und auch ein enormes Gewicht hat, das unbemerkt auf uns liegt. Manches Experiment wurde auch gleich zuhause den Eltern vorgeführt, die sich an der Begeisterung ihrer Kinder freuen konnten.

  • Kinderuni IV

    Kinderuni IV, November 2016

    Holz

    Industriemeister Dipl.-Ing. Michael Lerch

    Kinderuni

    Michael Lerch brachte den heimatlichen westeuropäischen Wald in unsere Schule. Auf Baumstämmen sitzend und von Bäumen umgeben, lernten die Grundschüler am Beispiel sechs häufiger Baumarten, was Holz ist, welche Eigenschaften es besitzt und welchen Nutzen Mensch und Tier davon haben. Die Schüler bestimmten die Feuchtigkeit des Holzes, untersuchten Längs- und Querschnitte des Baumstamms und erforschten die Botschaften der Jahresringe mit der Lupe. Die Vor- und Nachteile von Mischwald und forstwirtschaftlicher Monokultur wurden an eigens angefertigten Modellen im Experiment lebensnah ersichtlich. Die Schüler waren beeindruckt von der Vielfalt des Anschauungsmaterials und erfuhren, wie Bäume in allen ihren Teilen wertvollen Rohstoff für zahlreiche Verarbeitungen bieten.

  • Kinderuni III

    Kinderuni III, Oktober 2016

    Auto

    Dipl.-Ing. Alexander Alonso Garcia

    Kinderuni

    Herr Alonso Garcia ließ die Kinder einleitend ihre Lieblingsautos malen und gruppierte die Bilder an der Tafel. Anschließend erfuhren die Kinder, dass genau so auch echte neue Autos entstehen: vom Entwurf und der Probekonstruktion zur industriellen Fertigung bis zum Verkauf. Beeindruckt hat die Schüler, dass die Entwicklungszeit eines neuen Autos so lange dauert wir ihr bisheriges Leben, ungefähr sieben Jahre. Eine Filmsequenz veranschaulichte den realen industriellen Autobau als Produktionsstraße, die nun im Klassenzimmer nachgebaut wurde. In sieben hintereinanderliegenden Stationen, an jeder Station ein Schüler für den entsprechenden Fertigungsschritt, entstand durch Weiterreichen ein Modellauto. Gleichzeitig wurde an vier Straßen produziert, so dass das gesamte Publikum eingebunden war. Die Bauanleitungen und Modelle der Fahrzeuge stammten aus Baukästen mit „Genius-Materialien, die eine passgenaue Montage ermöglichten und fahr- und lenkbare kleine Endprodukte lieferten.

  • Kinderuni II

    Kinderuni II, April 2016

    Farben auf Französisch

    Französischlehrer Ayse Ayan und Tim Hildebrandt

    Kinderuni

    Gemeinsam gingen die Grundschüler der DSP auf eine farbenfrohe Entdeckungsreise ins Land der Grande Nation. Durch die auf die Altersstufen abgestimmten Stunden zog sich das Lied der Farben (La chanson des couleurs) und sorgte für eine abwechslungsreiche, mehrere Sinne ansprechende Auseinandersetzung mit dem Thema, gefolgt von einem spannenden Farbenquiz. Diese praktisch-kreative Anwendung kam bei den Kindern sehr gut an. Einige entschieden sich für das Malen und Basteln einer Trikolore, andere für ein Malen nach Farben. Schließlich wurden alle Kinder eingeladen, das französische Farbenlied mitzusingen.

  • Kinderuni I

    Kinderuni I, Februar 2016

    Musik und Physik

    Dipl.-Musiklehrer Jochen Settili und Dipl.-Lehrer Ben Wiemer

    Kinderuni

    Auf Klangröhren verschiedener Länge wurde eine Melodie zum Erraten vorgespielt: Beethovens „Ode an die Freude. Dabei wurde klar sichtbar, dass lange Klangröhren immer tiefe Töne erzeugen, kurze Klangröhren immer hohe Töne. Bei den Blasinstrumenten Trompete und Posaune wurde durch Hineinblasen in das Rohr Luft in Schwingung versetzt, und das Instrument erzeugt Töne. Ein weiteres Beispiel der Tonerzeugung war eine kleine Orgelpfeife aus Holz, die aufgeklappt werden kann, damit die inneren Details sichtbar werden.Danach wurde eine Flöte vorgeführt. Sie verändert die Tonhöhe durch Öffnen und Verschließen einzelner Löcher. Gut sichtbar wurden die verschiedenen Töne und Klänge als Wellen auf dem Oszilloskop. In einem „Instrumentenrohr wurden mit einer 2 Meter langen dünnen Feder Wellenbäuche erzeugt. Anschließend bauten die Schüler eine Trinkhalm-Oboe durch das Zurechtschneiden eines Trinkhalms und versuchten meist erfolgreich, sie durch Hineinblasen zum Klingen zu bringen.

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Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 27.06.2018.