Schuljahreschronik


Eine Übersicht der Geschichte unserer Schule seit ihrer Gründung vor bald 40 Jahren und Informationen zu vielen bemerkenswerten Einzelereignissen finden Sie hier in unserer Schuljahreschronik.            

2015-2016

August

17.-21.8. Traditionell findet am Anfang des neuen Jahrs die Vorbereitungswoche statt. Die neuen Kollegen von Schule und Kindergarten werden mit Jahrbuch, Sonnenblume und Kaffeebecher beschenkt. Mit großer Dienstbesprechung und Fachbesprechungen in Kleingruppen beginnt die Arbeit des Kollegiums. Der Ausflug Gelegenheit zum näheren Kennenlernen und Eingewöhnen. Der Schultreff in der Aula eröffnet das Schuljahr am 24.8. mit 525 Schülern in 29 Klassen. Am 29.8. werden die „Ersties“ feierlich in der Aula eingeschult. Gleich in der ersten Woche liest Thea Dorn in der Aula aus ihrem Buch „Die deutsche Seele“. Am folgenden Tag nimmt eine Auswahl unseres Teams der Ostasien-Spiele am Empfang der Leichtathletik-Nationalmannschaft in der Deutschen Botschaft teil.

September

Der Unterricht endet am 2.9. bereits am Vormittag, denn die Straßen rund um das Schulgelände werden gesperrt: Die Vorbereitungen laufen für die Feiertage am 3. und 4. September zum Gedenken des Kriegsendes vor 70 Jahren. Der ausgefallene Unterricht wird an einem Samstag im Frühjahr und am Pfingstdienstag nachgeholt. Beim Abend der Facharbeiten werden herausragende Arbeiten des vergangenen Schuljahrs Schülern, Lehrern und Eltern präsentiert. Die Journalistin und Buchautorin Xifan Yang („Als die Karpfen fliegen lernten“) ist u Gast beim BeijingTalk der Klassenstufe. - Zwei Inspektoren aus Deutschland, eine Vertreterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und ein Beauftragter der Kultusministerkonferenz, kommen zum dreitägigen Bilanzbesuch, der zur Halbzeit zwischen zwei externen Evaluationen den Stand der Schulentwicklung bemisst.

Oktober

Die alljährlichen Ereignisse des Monats sind der Cross-Country-Lauf für Schüler der internationalen Schulen Pekings, dieses Mal an der Beijing International Bilingual Academy, die Mitgliederversammlung des Schulvereins mit Rechenschaftsberichten, Übersicht des vergangenen Schuljahrs, der Herbstflohmarkt und die vierte DSP-Bildungsmesse für die 11. und 12. Klassen: Repräsentanten deutscher Universitäten, Fachhochschulen und privater Hochschulen beraten an Messeständen im Foyer in Einzelgesprächen zum Studium in Deutschland mehr. – Zum Thema „Wüste und Wasser in Chinas Westen - Existenzgrundlage für das ganze Land“ referiert Professor Bernd Wünnemann (Freie Universität Berlin und Universität Nanjing) den Klassen 11 und 12 über die wechselvollen Veränderungen der westchinesischen Wüsten als Nach- und Vorbereitung der Wüstenexkursion in Klasse 11. Das “White Horse Theatre“ gibt zwei Vorstellungen für Vorschüler, Grundschüler und Lehrer.

November

Zum zweiten Mal findet an der DSP das Basketballturnier der PASCH-Schulen unter Federführung von Henning Harnisch (ALBA Berlin), den Sportlehrern der DSP sowie den Verantwortlichen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und des Goethe-Instituts statt, an dem insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Szofia Röhr, Leseförderin und Literaturpädagogin aus Dresden veranstaltet am 9.11. Leseworkshops zu den Themen „Große Entdecker“ und „Die Brüder Grimm“ für die Klassenstufe 2. Der 12. Bundesweite Vorlesetag, das größte Vorlesefest Deutschlands: In 16 Klassen von der Vorschule bis zur Klassenstufe 6 lasen 15 Pekinger Prominente aus Botschaft, Vorstand, DAAD, Goethe-Institut, AHK, Pfarrer, Journalisten und Schriftsteller. Die 12. Klassen präsentieren in der Aula die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit während der Wüstenexkursion im Juni 2015: „Ab in die Wüste“. Beim ARD-Filmabend zeigt das Team der Fernsehjournalisten wieder eine aktuelle Auswahl ihrer Sendungen und diskutiert mit dem Publikum. Gemeinsam mit Schülern der DSP präsentieren die Gastschüler aus Ulan Bator einen deutsch-mongolischen Kulturtreff in der Aula. Bei den diesjährigen Pädagogischen Tagen, der Fortbildung für die Lehrer der DSP, stand der Bereich des sprachsensiblen Unterrichts mit der Förderung der Deutsch-Kompetenz im Fokus. – Auf dem Weihnachtsmarkt in der Deutschen Botschaft ist die DSP zum ersten Mal mit einem umfangreichen Musikprogramm vertreten.

Dezember

Über hundert Schüler der fünf Pekinger PASCH-Schulen und mehrere Schüler der DSP nehmen teil an einem vorweihnachtlichen Konzert in der Deutschen Botschaft. Wegen starker Luftverschmutzung ruft die Pekinger Stadtverwaltung den „Red Alert“ aus: Alle Schulen und Kindergärten der Stadt sind zu schließen. Auch an der DSP fällt am 8. und 9. 12. der Unterricht aus. Die Kinderuni beginnt ihre Veranstaltungen für Schüler der Klassen 1 bis 4 mit dem Thema: Schall. Am 17.12. wird das traditionelle Weihnachtskonzert der DSP gegeben.

Januar

Nach längerer Pause gibt es wieder einen ZDF-Filmabend: Der Börsencrash in Shanghai und seine Auswirkungen, Beiträge zum „auslandsjournal“ und dem „heute journal“ werden vom ZDF-Studio in Peking vorgeführt.

Februar

Der jährliche Chinatag an der DSP wird mit Basteln, Kochen und Spielen mit 200 Schülern der Klassen 1 bis 7 begangen. Die zweite Veranstaltung der Kinderuni hat das Thema „Musik und Physik“. Die DSP nimmt mit einem eigenen Stand an der Schul- und Bildungsmesse „didacta“ teil, die vom 16. bis 20.2. in Köln stattfindet. – In der letzten Februarwoche werden die schriftlichen Abiturprüfungen abgehalten.

März

Vom 10. bis 12.3. richtet die DSP die Schulleiter- und Oberstufenleitertagung mit über 30 Teilnehmern aus neun Ländern der Regionen Ostasien und Südostasien aus. Am 21.3. eröffnet Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet gemeinsam mit seinem Amtskollegen Staatspräsident Xi Jinping das Deutsch-Chinesische Jahr für Schüler- und Jugendaustausch. Schüler der DSP begrüßen die Präsidenten zusammen mit dem chinesischen Rundfunk-Kinder- und Jugendchor mit einem Konzert in der Großen Halle des Volkes.

April

Nach den Osterferien gibt es den Frühjahrsflohmarkt der DSP. Die dritte Kinderuni mit dem Thema „Farben auf Französisch“ wird, wie schon die beiden voerigen Kinderunis, wegen des großen Interesses der Grundschüler je zweimal für die Klassen 1/2 und 3/4 durchgeführt. Am 29.4. ist der Vorlesewettbewerb der Grundschule zum Welttag des Buches.

Mai

Am 7. Mai ist Kindertag in der Deutschen Botschaft Peking: Zusammen mit der DSP und weiteren Partnern stellt die Deutsche Botschaft auf dem Tag der offenen Tür Bildungsangebote vor, die typisch für eine Kindheit und Jugend in Deutschland sind. Am Pfingstwochenende absolvieren die Mädchen der DsP gegen andere Pekinger Mannschaften sowie eine Mannschaft aus Shanghai einen Turnwettkampf. Die jährliche Projektwoche endet am 20.5. mit Präsentationen der Ergebnisse für die Schulgemeinschaft. Jörg und Jona Steinleitner veranstalten szenische Lesungen für die Grundschule. Vom 23. bis 26. Mai laufen die mündlichen Abiturprüfungen, die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse ist am 27. Mai.

Juni

Vom 11. bis 18.6. führt die Wüstenexkursion der Schüler des 11. Jahrgangs ins nordwestliche China. Die DSP veranstaltet ein Kunstwochenende mit den Schülern der Wanderarbeiterschule. Das Sommerfest am 11. Juni ist mit weit über 1.000 Gästen auch dieses Jahr ein gesellschaftlicher Höhepunkt an der DSP. Der 24.6. beendet das Schuljahr mit der Ausgabe der Zeugnisse.

2014-2015

Das Schuljahr beginnt am 25. August mit 525 Schülern in 29 Klassen, davon 108 Neuzugängen. Das Kollegium hat wie gewohnt schon eine Woche vorher mit der Arbeit begonnen und eine Reihe von Dienstbesprechungen, Fachkonferenzen und Unterrichtsvorbereitungen durchgeführt. Auf einem Ausflug konnten die neuen Lehrer und ihre ‚älteren‘ Kollegen einander beim Wandern und ländlichen Mittagessen näher kennenlernen.

Gleich in der ersten Woche, am 29. August, liest der Schriftsteller David Wagner aus „Leben“ und dem soeben erschienenen Werk „Drüben und drüben“. Zwei Wochen später präsentiert André Hartmann in der Aula seine Show „Der etwas andere Chopin“.

Vom 22. bis 26. September sind die Schüler auf den traditionellen Klassenfahrten in der näheren und weiteren Umgebung, um die Klassengemeinschaft zu stärken, denn in manchen Klassen ist ein Drittel der Schüler neu hinzugekommen, während etliche Klassenkameraden zum Schuljahrsende China verlassen hatten – Alltag an einer Auslandsschule.

Bas Böttcher, Autor und Poetry-Slam-Künstler, veranstaltet am 7. Oktober einen Workshop für die Klassenstufe 11. Am 13.10. wird die Krankenstation eröffnet. Nun steht ganztätig eine Krankenschwester bereit, um bei Verletzungen und Krankheit fachgerechte medizinische Versorgung zu leisten und mitunter bei den Kleineren auch manche Träne zu trocknen.

Der Schulverein wählt auf der Versammlung am 15.10. den Vorstand für das neue Schuljahr.  Die DSP erringt den ersten Platz bei den Beijing International Schools Climbing Championships 2014. Am 23. und 24.10. führt die größte pädagogische Theatertruppe Europas, das White Horse Theatre, in der Aula fünf Theaterstücke in englischer Sprache auf. Henning Harnisch und ALBA Berlin veranstalten zusammen mit dem Goethe-Institut ein Basketballturnier der PASCH-Schulen in der Sporthalle der DSP. Auf der 3. Bildungsmesse an der DSP informieren Repräsentanten von 30 deutschen Hochschulen die Schüler der Oberstufe über das Studium in Deutschland (27.10.).

Am 4. November findet der erste ARD-Filmabend des Schuljahrs statt. Korrespondentin Christine Adelhardt und ihr Team zeigen neue Produktionen des ARD-Studios und diskutieren mit dem Publikum. Vom 7. bis 14. 11. findet in Peking die APEC-Konferenz statt. Alle Schulen bleiben deswegen geschlossen. Die DSP holt den Unterricht am Wochenende und in den verkürzten Pfingstferien nach. Am 13. 11. kommen zehn Schüler mit ihren Lehrern von der Goethe-Schule aus Ulan Bator, unserer mongolischen Partnerschule, zu Besuch. Sie nehmen drei Wochen lang am Unterricht teil und präsentieren eine begeisternde Abschluss-Show in der Aula. Die Grundschule feiert am 18.11. das Sankt-Martins-Fest. Der Bundesweite Vorlesetag am 21. 11. wird an der DSP mit prominenten Vorlesern aus Peking begangen.

Die AGs zu Theater, Seiltanz und Akrobatik führen am 9. Dezember das Stück „König Florians Tochter haut ab“ auf. Am 11. 12. Ist das große Weihnachtskonzert in der Aula.

Zum Jahresbeginn legt der Schulvorstand fest, dass die schulischen Außenaktivitäten nur noch bis zu einem AQI-Wert von 250 stattfinden (bisher: 300).

In der ersten Februarhälfte werden die schriftlichen Abiturprüfungen durchgeführt. Von April bis März wird in der Bibliothek die Ausstellung „Fotografie und Architektur“ gezeigt. Am 9. Februar eröffnet der Salon Nummer 1, ein Abend mit Bildern, Musik und Gesprächen in der Aula.

Am 3. März zeigt das ARD-Studio Peking unter Leitung von Christine Adelhardt und Ariane Reimers neue Produktionen für das Deutsche Fernsehen. Die Autorin Anja Tuckermann liest in der Aula und leitet einen Schreibwettbewerb der Jahrgangsstufe 6. – 9.3.: Aufführung des „Karneval der Tiere“ von Saint-Saëns in der Aula.

Am 14.4. zeigt das ARD-Studio nochmals neue Beiträge in der Aula. Der Pekinger Fotograf Zhang Rong zeigt im Rahmen des China-Forums eigene Arbeiten und erläutert sie dem Publikum. Der Salon Nummer 2 bietet am Abend des 21.4. unter dem Motto „Hausgemachtes“ Modelle aus dem Kunstunterricht und Musik. Ein China-Nachmittag für Schüler und Eltern findet am 22.4. statt. Eine Schülergruppe der Wanderarbeiter-Schule Xingzhi kommt am 24.4. im Rahmen des Sozialprojekts der Klassenstufe 7 zu Besuch in die DSP.

Die jährliche Projektwoche de DSP läuft vom 5. bis 8. Mai. Anschließend präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse der Schulgemeinschaft und den Eltern. Vom 11. bis 14. Mai werden die mündlichen Abiturprüfungen durchgeführt. Am nächsten Tag erfolgt die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse. Der große Abiball ist am 16. Mai, auch dieses Mal im Hotel Kempinski.

Vom 1. bis 6. Juni finden die Ostasienspiele statt. Ausgetragen werden sie nun zum zweiten Mal an der DSP, die auch Gesamtsieger wird. – Am 17.6. finden die Bundesjugendspiele Leichtathletik statt. Mit über 1.000 Gästen feiert die DSP am 20. 6. das Sommerfest. Mit der Zeugnisausgabe endet das Schuljahr am 26. Juni.

2013-2014

Die Schule ist mit ca. 550 Schülern komplett ausgelastet. Gemäß den Beschlüssen des Frühjahrs werden weitere Anmeldungen für die Grundschule an die neu eingerichtete zweite deutsche Schule auf dem Campus der British School geleitet, die Ende August mit 44 Schülern in den Klassen 1 bis 4 den Betrieb aufnimmt. Diese zweite deutsche Schule ist eine und arbeitet unabhängig von der deutschen Botschaftsschule. Ihren Abgängern steht nach Klasse 4 der Wechsel zur Deutschen Botschaftsschule frei, die den Sekundarbereich auf lange Sicht dreizügig ausbauen will. - Die Deutsche Botschaftsschule ist in der neuen Klassenstufe 1/2 nun fünfzügig. Die umfangreichen Baumaßnahmen sind pünktlich zum Schuljahrsbeginn abgeschlossen. Belüftungsschächte für die neue zentrale Anlage zur Reinigung, Klimatisierung und bei Bedarf auch Befeuchtung der Luft sind in im gesamten Gebäude installiert, und die Aula besitzt nun eine neue, wesentlich leistungsfähigere Licht- und Tonanlage. Weit über 1.000 Gäste besuchen die Welcomeparty am 30. August.

Zum Schuljahrsbeginn geben zwei Autoren Lesungen mit Diskussion für die Oberstufenschüler: Büchnerpreisträger Volker Braun am 30. August, Burkhard Spinnen am 5. September. Anfang November liest Jugendbuchautor Boris Pfeiffer vor Schülern der Klassen 3 bis 5, zum Ende des Monats trägt Christian Y. Schmidt Ausschnitte aus seinem neuesten Buch vor und signiert seine Bücher für die Zuhörer.

Am 13. Oktober zeigt die Schule gemeinsam mit dem Goethe-Institut den Director’s Cut der „Blechtrommel“ als Gemeinschaftsveranstaltung. Volker Schlöndorff erläutert die Konzeption seines Films und diskutiert mit den Zuschauern. Mitte November führt ARD-Studio Peking seine neuesten Produktionen für das deutsche Fernsehen vor und beantwortet Publikumsfragen.

Beim Abend der Facharbeiten am 21. Oktober präsentieren Schüler ihren Mitschülern der 10. Klasse, Eltern und Lehrern einige herausragende Facharbeiten, die im vorigen Schuljahr angefertigt wurden.

Vom 13. bis 17. November finden in Tokyo die 3. Ostasienspiele statt. Die Mannschaft der DSP erringt die Silbermedaille.

Die Lehrerfortbildung am 1. und 2. November hat das Thema „Fordern und Fördern“. Am darauffolgenden Montag veranstaltet die DSP zum zweiten Mal ihre Bildungsmesse, auf der im Foyer Repräsentanten deutscher Hochschulen die 11. und 12. Klassen über das Studium in Deutschland informieren.

Die Vorweihnachtszeit wird mit einem Laternenlauf für die Grundschule am 8. November, einem Nikolaus-Besuch der 7a bei der Partnerschule in Daxing am 5. Dezember, zwei Adventstreffs der Grundschule, dem Musical „Schneewittchen macht sich auf den Weg“, aufgeführt von der 6b am 10. Dezember, und dem Weihnachtskonzert am Abend des 12. Dezember festlich gestaltet.

Die schriftlichen Reifeprüfungen der 27 Absolventen beginnen am 11. Februar 2014.. Die mündlichen Prüfungen finden ab dem 19. Mai statt. Am 28, Mai sind die mündlichen Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschüler.

Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 nehmen im Februar am Diercke-Geographiewettbewerb teil. Sieben Schüler reisen Ende März nach Kiel, wo im Landtag das Planspiel „Model Unites Nations Schleswig-Holstein“ durchgeführt wird.

Ende März präsentiert die DSP sich auf der „Didacta“ in Stuttgart.

Im April gibt es eine Ausstellung neuer deutscher Kinderbücher und ihrer chinesischen Übersetzungen. Anja Tuckermann trägt den Klassen 7 bis 9 aus ihrem Werk „Muscha“ und der Erzählung „Das Wildschwein“ vor. Christian Geinitz liest Anfang April aus seinem neuesten China-Buch „Chinas verborgene Schätze“. Im China-Forum berichtet der Journalist Kai Strittmatter von seinen neuen China-Eindrücken nach siebenjähriger Abwesenheit, zu Gast im Beijing-Talk ist der Pekinger Fußballstar und ehemalige Bundesligs-Spieler Shao Jiayi. Im Mai liest Xu Zechen aus seinem Buch „Im Laufschritt durch Peking“. Das traditionelle große Sommerfest und die Zeugnisausgabe beenden das Schuljahr Ende Juni.

2012-2013

Zum ersten Mal muss vor Schuljahrsbeginn ein Aufnahmestopp verhängt werden. Wegen der ungewissen Kapazitäten können nur so viele Neuanmeldungen berücksichtigt werden, wie Abmeldungen eingehen. Interessierte Familien werden auf die übrigen internationalen Kindergärten und Schulen in der Stadt verwiesen, was gleichermaßen für die Deutsche Botschaftsschule wie die Familien und Arbeitgeber eine belastende Situation darstellt. Wegen allzu großer Schwierigkeiten wird nach keinem zweiten Campus für die Deutsche Botschaftsschule gesucht. Ein Lösungsweg kann darin bestehen, dass in Peking eine zweite deutsche Schule gegründet wird.

Wegen Protestaktionen vor der japanischen Botschaft bleibt die Schule vom 17. bis 19. September geschlossen.  Am 20. September ist der Künstler Wang Shugang zu Gast in der neuen Veranstaltungsreihe "BeijingTalk", bei der Schüler der Klasse 11 moderieren. Die Jugendbuchautorin Charlotte Kerner liest am 9. Oktober aus ihren Werken und besucht den Deutschunterricht der Klasse 9, die ihr Buch „Blueprint“ durchgenommen hat. 

Am 13. November liest Christian Y. Schmidt in der Aula aus seinen neuen Werken.  Am 20. November veranstaltet das ARD-Team unter der Leitung von Korrespondentin Christine Adelhardt zwei Vorführungen von neuen Beiträgen für das deutsche Fernsehen in der Aula. 

Vom 25. bis 30. November findet die Bund-Länder-Inspektion der Schule statt. Sie verleiht der Schule am 30. November das „Gütesiegel Exzellente Deutsche Auslandschule“.

Am 11. Dezember gibt Michael Kumpfmüller eine Lesung aus seinem Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“.

Während des Januar 2013 liegt die Stadt tagelang in dichtem Smog. Die DSP entscheidet sich für die Installation einer neuen Luftfilteranlage. Einstweilen werden transportable Luftreiniger in allen Klassen verwendet.

Am 30. und 31. Januar veranstaltet das Pekinger ZDF-Studio zwei Filmabende mit seinen neuen Produktionen.

Vom 19. bis 23. Februar präsentiert sich die DSP erstmals auf der „didacta“ in Köln.

Eine Schülergruppe der DSP nimmt vom 17. bis 22. April am Planspiel „Model Unites Nations Schleswig-Holstein“ (MUN-SH) im Kieler Landtag teil.

Udo Hoffmann, Musikproduzent, Konzertveranstalter und Eventmanager in Peking, ist am 25. April zu Gast beim Beijing-Talk.

Am 2. und 3. Mai spielt die Mittelstufentheater-AG das Stück „Eine Nachtigall für den Kaiser von China“.

Die ARD gibt am 21. Mai einen Filmabend mit den neuesten Produktionen der China-Korrespondenten.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags veranstalten die DSP und die französische Schule am 5. Juni einen gemeinsamen Nachmittag auf dem Gelände der DSP.

Die Theater-AG der Oberstufe führt am 11. und 13. Juni den Science-fiction-Krimi „Als der Mensch den Menschen erschuf“ auf.

Am 16. Juni fahren die Klassen 11a und b auf eine einwöchige Biologie-Exkursion mit dem Thema „Ökologie – Die Wüste in Ausbreitung“ in die Innere Mongolei.

2011-2012

Im August übernimmt die neue Schulleiterin Almut Hennings ihre Aufgaben.

Die Entwicklung der deutsch-chinesischen Beziehungen wächst dynamisch, und entsprechend schnell steigt die Zahl der deutschen Familien weiter an. Eine Grenze dieses Wachstums ist nicht abzusehen. Ein Platz an der Deutschen Botschaftsschule Peking ist ein mit entscheidender Faktor für viele Familien, die einen Aufenthalt in Peking erwägen. Indirekt ist damit auch für die deutschen Unternehmen die Schule zu einem immer wichtigeren Standortfaktor geworden.

Da die Kapazitäten der Schule nicht mehr ohne Gefahr für die Qualität der Unterrichts erweitert werden könnten, wird mit großem Einsatz nach einem zweiten Campus gesucht, der die Grundschule und den Kindergarten, der ebenfalls rasant wächst, unterbringen kann. Die deutsche Botschaft und die Wirtschaft unterstützen diese Bemühungen engagiert. Die Schule stellt einen Bauingenieur als Projektleiter Zweiter Campus ein.

Am 21. Oktober liest die Autorin Monika Maron für das 10. Und 11. Schuljahr aus ihrem Roman „Flugasche“ und diskutiert anschließend mit den Schülern.

Andreas Lorenz gibt erneut eine Lesung in der Aula, am 17. November, dieses Mal aus seinem neuen Werk „Die asiatische Revolution“.

Am 28. Februar 2012 ist der Journalist und Schriftsteller Frank Sieren zu einem Vortrag mit Diskussion über politische und ökonomische Entwicklungen Chinas zu Gast in der Aula.

Am 19. April 2012 führt der Vorstand einen Elterninformationsabend zur Schulerweiterung durch, auf dem bekanntgegeben wird, dass zum nächsten Schuljahrsbeginn kein weiteres Gebäude zur Verfügung steht.

Der Autor Peter Rosei liest am 17. Mai in der Aula aus seinen Werken. Konzerte, Filmvorführungen in der Reihe „German Films“ und Sportveranstaltungen finden während des gesamten Schuljahrs beinahe laufend statt.

2010-2011

Schon zwei Wochen vor Beginn des Unterrichts, vom 16. bis 29. August, reisen elf Schüler in die Mongolei. Es handelt sich um eine Studienfahrt mit dem Thema Ökosysteme Steppe und Wüste innerhalb des erweiterten naturwissenschaftlichen Unterrichts und des Klimaprojekts.

Am 12. Oktober besucht Staatsministerin Pieper ein weiteres Mal die Schule.

Mehr als 50 Schuldirektoren chinesischer PASCH-Schulen werden am 24. Oktober in der Schule empfangen von stellvertretendem Schulleiter Stefan Happel, Sebastian Vötter, stellvertretendem Leiter des Pekinger Goethe-Instituts, und Frau Professorin Lehser.

Vom 22. bis 26. November findet zur Vorbereitung der Bund-Länder-Inspektion eine Peer Review statt. Monika Schmidt, Schulleiterin in Seoul, und Wolfgang Kollecker, Schulleiter in Manila, beobachten die Schule. Sie geben eine positive Einschätzung ab und bieten Anregungen zur weiteren Verbesserung. Aus Krankheitsgründen kann Frau Strathmann die Schule seit Dezember nicht länger leiten. 

Am 18. November liest der österreichische Autor Hanno Milesi in der Aula aus seinen Werken.

Landolf Scherzer, Autor aus Thüringen, hält am 14. Dezember in der Aula eine Lesung. Am 23. März falten über hundert Schüler aller Klassen der DSP insgesamt 1.000 Papier-Kraniche, die als Symbol der Langlebigkeit der japanischen Botschaft überreicht werden.

Vom 5. bis 12. April fährt die Arbeitsgemeinschaft „Model United Nations“ nach Kiel, wo die Schüler an einer Simulation der Vereinten Nationen teilnehmen.

Die Anzahl der schulischen Aktivitäten ist in diesem Schuljahr weiter angestiegen. Allein im AG-Bereich gibt es im laufenden Schuljahr 120 Kurse mit über 1.100 Einwahlen durch Schüler, die Schule beteiligt sich an mehr als 80 Sportveranstaltungen mit Wettkämpfen der internationalen Schulen, hinzu kommen zahlreiche Kulturveranstaltungen und Schüleraustausch mit den Partnerschulen.

Weiter angestiegen ist auch der Zuzug von Familien mit Schulkindern, und es ist absehbar, dass die Kapazitätsgrenze der Schule bald erreicht werden wird.

2009-2010

Schon zwei Wochen vor Beginn des Unterrichts, vom 16. bis 29. August, reisen elf Schüler in die Mongolei. Es handelt sich um eine Studienfahrt mit dem Thema Ökosysteme Steppe und Wüste innerhalb des erweiterten naturwissenschaftlichen Unterrichts und des Klimaprojekts.

Am 12. Oktober besucht Staatsministerin Pieper ein weiteres Mal die Schule.

Mehr als 50 Schuldirektoren chinesischer PASCH-Schulen werden am 24. Oktober in der Schule empfangen von stellvertretendem Schulleiter Stefan Happel, Sebastian Vötter, stellvertretendem Leiter des Pekinger Goethe-Instituts, und Frau Professorin Lehser.

Vom 22. bis 26. November findet zur Vorbereitung der Bund-Länder-Inspektion eine Peer Review statt. Monika Schmidt, Schulleiterin in Seoul, und Wolfgang Kollecker, Schulleiter in Manila, beobachten die Schule. Sie geben eine positive Einschätzung ab und bieten Anregungen zur weiteren Verbesserung. Aus Krankheitsgründen kann Frau Strathmann die Schule seit Dezember nicht länger leiten. 

Am 18. November liest der österreichische Autor Hanno Milesi in der Aula aus seinen Werken.

Landolf Scherzer, Autor aus Thüringen, hält am 14. Dezember in der Aula eine Lesung. Am 23. März falten über hundert Schüler aller Klassen der DSP insgesamt 1.000 Papier-Kraniche, die als Symbol der Langlebigkeit der japanischen Botschaft überreicht werden.

Vom 5. bis 12. April fährt die Arbeitsgemeinschaft „Model United Nations“ nach Kiel, wo die Schüler an einer Simulation der Vereinten Nationen teilnehmen.

Die Anzahl der schulischen Aktivitäten ist in diesem Schuljahr weiter angestiegen. Allein im AG-Bereich gibt es im laufenden Schuljahr 120 Kurse mit über 1.100 Einwahlen durch Schüler, die Schule beteiligt sich an mehr als 80 Sportveranstaltungen mit Wettkämpfen der internationalen Schulen, hinzu kommen zahlreiche Kulturveranstaltungen und Schüleraustausch mit den Partnerschulen.

Weiter angestiegen ist auch der Zuzug von Familien mit Schulkindern, und es ist absehbar, dass die Kapazitätsgrenze der Schule bald erreicht werden wird.

In diesem Schuljahr gibt es das sogenannte doppelte Abitur: 42 Schüler der Klassen 12 und 13 legen am Schuljahrsende die Reifeprüfung ab. Damit ist die Umstellung vom neunjährigen zum achtjährigen Gymnasium vollständig vollzogen. Zum Schuljahrsbeginn wird am 10. September die in eigenen Räumlichkeiten neu eingerichtete Oberstufenbibliothek eröffnet. Auch der bisherige Standort bleibt bestehen, als Bibliothek für die Grundschule und Unterstufe. Die Kletterwand, eine Spende des Elternbeirats, wird am 15. September eingeweiht.

Am 7. Oktober gastiert der Gießener Germanist und Musiker Norbert Umsonst mit einer Robert Walser-Performance an der Schule. Bei den 1. Ostasienspielen an der Deutschen Botschaftsschule Peking vom 5. bis 8. November erringt die eigene Mannschaft den ersten Platz vor Shanghai und Tokyo.

Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper besucht am 19. November die Schule, verleiht ihr die PASCH-Plakette und unternimmt mit dem Deutschen Botschafter Dr. Michael Schaefer einen Schulrundgang. Der Jazz-Komponist Dieter Heinz Köhnlein gibt an der Schule am 3. Dezember ein Konzert. Schon fast traditionell geworden sind die ZDF-Filmabende in der Aula, diesmal am 7. und 8. Dezember. Am 16. April 2010 gibt die Jugendbuchautorin Kirsten Boie eine Lesung. Am selben Tag besucht die Ehefrau des bayerischen Ministerpräsidenten Karin Seehofer die Schule, begleitet von der Gattin des Deutschen Botschafters.

Vom 27. bis 29 Mai werden drei Aufführungen des Musicals „Linie 1“, adaptiert an Peking, gegeben. Spielleiter Volkmar Heuer-Strathmann koordiniert dieses bisher größte musikalische Projekt der Schule. Beim weltweiten Wettbewerb für Auslandsschulen „Schüler bauen weltweit Brücken“ wird der Deutschen Botschaftsschule Peking für ihre Aktionen zum Thema Umwelt und Regenwald der 2. Preis in Höhe von 25.000 Euro verliehen. Eine Delegation der Schule fliegt nach Berlin, wo Vizekanzler und Bundesaußenminister Guido Westerwelle am 10. Juni den Preis überreicht.

Die Klassen 12 und 13 legen gemeinsam und erfolgreich die Reifeprüfung ab. Der Notendurchschnitt ist der beste der gesamten Region Asien.

Am 7. und 8. Mai finden die beiden Abiturientenbälle statt.

2008-2009

Am 14. Oktober liest Stefan Schomann aus seinem Buch „Letzte Zuflucht Shanghai“.

Am 31. Oktober wird der Erweiterungsbau feierlich eingeweiht. Den am Bau Beteiligten wird ebenso gedankt wie den Bewohnern des Gelben Würfels und den benachbarten Botschaften von Malaysia und Israel. Neben zusätzlichen Klassenräumen verfügt die Schule nun über eine Mensa, einen Medienraum, einen Theaterprobenbereich sowie Kunst- und Musiksäle.

Am 12. und 13. November zeigt das ZDF-Studio Peking in der Aula die neuesten Fernsehproduktionen. Mit Gastsolisten, großem Schlagzeug und zwei Konzertflügeln werden am 15. November unter Leitung von Svetlana Lundgren Carl Orffs Carmina Burana aufgeführt. Am 26. November liest Christian Y. Schmidt aus seinem Buch „Allein unter 1,3 Milliarden“. Katharina Rutz liest am 26. Februar 2009 aus ihrem Buch „Ein Jahr in Peking“.

Am 27. Februar 2009 wird in der Mensa das erste Mittagessen ausgegeben. Vom 6. bis 14. März unternehmen die 11. und 12. Klasse eine Exkursion in den vietnamesischen Regenwald und zu einem Reservat für seltene Affenarten, geleitet von Rainer Busch und Angela Strathmann. Beim Frühlingsfest am 30. April feiert das Candlelight-Projekt sein zehnjähriges Bestehen. Die 385 Schüler präsentieren dabei die Ergebnisse von 40 Projekten zum Thema China, das Roberta-Roboterprojekt wird vorgeführt, die neuen Räumlichkeiten des Schulshops werden eingeweiht, und nicht zuletzt wird der Schulgarten eröffnet.

Bertolt Brechts Dreigroschenoper wird als Gemeinschaftsproduktion des Deutschen Chors Peking und der Deutschen Botschaftsschule Peking am 9. und 10. Mai aufgeführt.

Am 9. Juni besucht Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt Martin Kobler im Rahmen seiner Rundreise durch die Region Ostasien die Schule und informiert sich über das Schulkonzept.

Am 13. Juni ist ein Career-Day an der Schule, an dem mehr als zehn Referenten ihren Beruf vorstellen und den Oberstufenschülern über ihr Studium und die anschließenden Einsatzmöglichkeiten berichten. 19 Abiturienten verlassen die Schule nach bestandener Reifeprüfung.

2007-2008

In den Sommerferien beginnen die Ausschachtungsarbeiten für den Erweiterungsbau.

Das Schuljahr beginnt mit 22 neuen Kollegen in Lehre und Verwaltung. Eine erneute Vergrößerung des Personals ist nötig, denn fast alle Klassen sind inzwischen zweizügig. 

Vom 30. Oktober bis 4. November findet in der Bibliothek die erste deutsche Buch-Woche statt, während der 900 Buchbestellungen deutscher Bücher eingehen. Die Buchwoche wird begleitet von einer großen Bücherausstellung in der Bibliothek.

Andreas Lorenz und Jutta Lietsch lesen am 21. November aus ihrem Buch „Das andere China“.

Am 7. Dezember führt die Deutschabteilung der Zweiten Fremdsprachenhochschule Peking das Musical „Elisabeth“ in der Aula auf.

Das ZDF-Team gestaltet am 13. und 14. Februar zwei Filmabende mit neuen Fernsehproduktionen u.a. zu den Olympischen Spielen. Die Beiträge werden anschließend im Unterricht verwendet.

Sechs Schüler der Oberstufe reisen am 5. März zur UNIS-UN-Konferenz nach New York.

Am 17. April findet ein Kurzfilmabend mit Werken von Daniel Lang, Preisträger bei der Berlinale 2005, statt.

Am 26. April reisen drei Schüler der 4. Klasse als Teilnehmer der Kinderquiz-Sendung „1, 2 oder 3“ zum ZDF- / KIKA-Studio nach München.

Am 12. Mai erschüttert ein verheerendes Erdbeben die Provinz Sichuan. An der Schule wird eine Schweigeminute abgehalten.

Am 15., 16. und 17. Mai wird von Schülern das Musical „We Will Rock You“ aufgeführt, eine Inszenierung von Jörg Brosemann und Volkmar Heuer-Strathmann. Erlöse aus diesen Aufführungen erbringen eine Spende von fast 5.000 Euro für die Erdbebenopfer.

Frank Sieren liest am 22. Mai aus seinem Buch „Der China Schock“.

Am 4. Juli reisen 13 Schüler zu einem Besuch in die Mongolei. Abiturball und Sommerfest beenden traditionell das Schuljahr Anfang Juli.

2006-2007

Der Herbst bringt eine Reihe von journalistischen Vorträgen: Johnny Erling liest aus seinem Buch „Schauplatz China – Aufbruch zur Supermacht“ am 13. September, Frank Sieren stellt am 23. November sein Buch „Nachbar China – Helmut Schmidt im Gespräch mit Frank Sieren“ vor, am 28. und 29. bietet Joachim Holtz zwei ZDF-Filmabende. Kulturattaché Herr Schifferle an der Schweizerischen Botschaft übergibt der Bibliothek am 20. November eine Bücherspende. Vom 8. bis 12. Dezember ist eine Abordnung des Bundesverwaltungsamtes zu Besuch an der Schule.

Der Österreicherverein veranstaltet am 21. Januar 2007 einen Filmabend.

Am 25. Januar sind Schüler der 10. Klasse zu Gast in der französischen Schule anlässlich eines Tages der deutsch-französischen Freundschaft. Eine Delegation des Deutschen Bundestages besucht am 13. März die Schule.

Am 10. April beginnen die Arbeiten am Erweiterungsbau. Zunächst werden Abbrucharbeiten und Leitungsverlegungen nördlich des Fußballplatzes vorgenommen. Für die Sommerferien ist der Beginn der zweiten Bauphase geplant.

Eva Luise Köhler, die Ehefrau des Bundespräsidenten Horst Köhler, besucht die Schule am 25. Mai.

Der Abiball am 16. Juni beendet das Schuljahr.

2005-2006

Am 20. Oktober überreicht der Österreichische Botschafter Dr. Hans Dietmar Schweisgut eine Bücherspende von 140 Titeln der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Republik Österreich Frau Dr. Elisabeth Gehrer.

Gemeinsam mit der 14. Pekinger Mittelschule, mit der die Deutsche Botschaftsschule eine Kooperation begonnen hat, wird ein Konzert im Konzertgebäude neben der Verbotenen Stadt gegeben.

Am 27. Januar 2006 wird nach achteinhalb Jahren an der Deutschen Botschaftsschule Peking Schulleiter Siegfried Meschede in den Ruhestand verabschiedet. Als neue Schulleiterin beginnt OStD‘ Angela Strathmann im Februar ihre Arbeit.

Beim Fußballturnier der deutschen Auslandschulen Asiens vom 10. bis 13. März in Bangkok wird die Mannschaft der Deutschen Botschaftsschule Asienmeister und fährt zum Finale der Fußballweltmeisterschaft der Deutschen Auslandsschulen nach München. Dort scheitert sie an Lima und Valencia und belegt den fünften Platz.

Mitte Juni finden die Abschlussfeiern der Hauptschule (16.6.), der Realschule (17.6.) und der Abiturienten (21.6.) statt.

Am 27. Juni, dem vorletzten Schultag, werden die Bundesjugendspiele ausgetragen.

2004-2005

Die Schülerzahl ist auf 295 angestiegen.

Auf der Basis der thüringischen Lehrpläne sind gemeinsame Kernlehrpläne für die deutschen Schulen in Asien und Australien entwickelt worden, so dass es nun eine gemeinsame curriculare Basis gibt.

Alle Klassenzimmer haben fest eingebaute Beamer. Die Genehmigungen für den Erweiterungsbau durch das Auswärtige Amt und das chinesische Außenministerium liegen vor.

Im Foyer wird der Schulshop eröffnet.

Ein englischer Sprachtest bietet den Schülern die Zugangsmöglichkeit zu englischsprachigen Universitäten.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören inzwischen internationale Sportturniere, Bundesjugendspiele, die Fachwoche und die Projektwoche, regionale und innerschulische Lehrerfortbildungen, Vorträge und Autorenlesungen, Klassenfahrten, der Lehrerausflug, Bastelnachmittage, chinakundliche Exkursionen, Austausch mit mongolischen Schülern, Kinoabende, Chor- und Instrumentalkonzerte, Weihnachts- und Karnevalsfeiern, ein Flohmarkt, Schulfeste (Welcomeparty, Frühlingsfest von Candlelight, Sommerfest), Abschlussfeiern der Abiturienten und Realschüler und der Abiturientenball.

Am 23. Januar 2005 findet in der Deutschen Botschaft eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Tsunami vom 26. Dezember 2004 statt.

Eine Familie mit einem Schüler der Deutschen Botschaftsschule bleibt seit der Katastrophe vermisst.

2003-2004

Zu Schuljahrsbeginn unterrichten 34 Lehrer 238 Schüler in 14 Klassen. Die Genehmigung des Erweiterungsbaus durch die chinesischen Behörden bleibt aus.

Der drängenden Raumnot wird dadurch begegnet, dass der Kindergarten in den diplomatischen Compound Taiyuan in der Nähe der deutschen Botschaft ausgelagert und damit ein Aufnahmestopp vermieden wird. Die frei werdenden Räume kommen der Grundschule zugute.

Auch die Schulentwicklung stagniert, weil die räumlichen Voraussetzungen für die Ganztagesschule nicht erfüllt werden. Es mangelt v.a. an den erforderlichen Aufenthaltsräumen und einer Mensa.

Das 8-jährige Gymnasium umfasst die Klassen 5 und 6, die Lehrpläne dafür sind einheitlich für die deutschen Schulen asienweit fertig entwickelt.

Der Französischunterricht beginnt nun in Klasse 6.

Als spät beginnende dritte Fremdsprache in Klasse 10 ist das Fach Chinesisch genehmigt worden.

Die Klassenfahrten im September führen u.a. nach Beidaihe, Chengde, Shaolin, Qingdao, Shanghai, Chengdu, Kunming und Lijiang.

Der Pädagogische Tag am 10. November hat das Thema ADSH.

Ein Leitbild der Deutschen Botschaftsschule Peking liegt vor.

2002-2003

Bald nach Schuljahresbeginn dringen 15 nordkoreanische Staatsbürger in das Schulgelände und ersuchen um politisches Asyl. Sie werden in der Sporthalle untergebracht, während nach einer zweitägigen Unterbrechung der Unterricht fortgesetzt wird. Eine diplomatische Lösung beendet die problematische Situation. Kurze Zeit später wiederholen sich diese Vorgänge. Die Ummauerung der Schule wird massiv mit Stacheldraht befestigt, rund um die Uhr bewacht und beleuchtet. Schüler ziehen scherzhaft Vergleiche zur Berliner Mauer und zu Zuchthäusern.

Im Oktober gibt die Mitgliederversammlung die Zustimmung für einen Erweiterungsbau der Schule. Der hohe Bedarf an Zusatzräumen, die für die Einrichtung der Ganztagesschule und zum 12-jährigen Abitur benötigt werden, einer Mensa, Fachräumen für Musik, Informatik und Medienpräsentation, Räumen für Förderunterricht in Kleingruppen, Zusatzräumen für den Kindergarten – all dies führt dazu, dass für die Oberstufe umgebaute Container als Klassenräume verwendet werden, die im Eingangsbereich des Schulgrundstücks in zwei Etagen aufgestellt werden. Der Erweiterungsbau soll vom Schulverein federführend im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden, so dass die Schule selbst das Konzept entwickeln kann. Die Zustimmung der chinesischen Behörden, das Gelände bis zur Bebauungsgrenze zu benutzen, wird für die baldige Zukunft erhofft.

Deutsche Auslandsschulen in Ost- und Südostasien schließen sich enger zusammen und bearbeiten ein gemeinsames Leitbild als Standortbestimmung und Vision. Die DSP erarbeitet ein eigenes Schulleitbild. Am 21. März 2003 bekommt die Schule von der Provinz Liaoning und vermittelt durch die Deutsche Botschaft einen Konzertflügel als Geschenk überreicht. Eine Steuergruppe wird gegründet, um die Schulprogrammentwicklung zu koordinieren. Im Frühjahr greift die SARS-Epidemie immer weiter um sich, im April kommt das öffentliche Leben fast völlig zum Erliegen. Mit strengen Hygienemaßnahmen führt die Schule den Unterricht weiter, Infizierte gibt es nicht.

Die acht Abiturienten empfangen am 6. Juni ihre Reifeprüfungszeugnisse. Das Schulfest am 21. Juni, Klassenausflüge und ein Spiel- und Sporttag beenden am 25. und 26. Juni die Aktivitäten des Schuljahrs.

2001-2002

Mit der neuen Schule rückt auch das Thema Schulentwicklung in den Fokus. Die Planung einer Ganztagsschule beginnt. Doch die räumlichen Anforderungen an Aufenthaltsräume, Mensa und Kleinräume, die nötig sind, um bei erhöhter Zahl der Wochenstunden eine Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre zu ermöglichen, erfüllt auch der Neubau nicht hinreichend. Entworfen wurde die Schule anhand innerdeutscher Schulbaurichtlinien, doch nach Bezug des Neubaus wird rasch deutlich, dass eine Ganztagesschule im Ausland mit achtjähriger Sekundarstufe einen höheren Raumbedarf hat.

Erste Überlegungen zu einem Erweiterungsbau werden angestellt.

Am 31. August, kurz nach Schuljahrsbeginn, besucht die österreichische Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Frau Dr. Elisabeth Gehrer die Schule. Sie sagt einen namhaften Beitrag zur Bibliotheksausstattung zu und will über die Teilabordnung einer österreichischen Lehrkraft nachdenken. Vom 14. bis 19. Oktober reisen Schüler der 11. Klasse (und einige der 9. und 10.) mit den französischen Schülern der Troisième bis Terminale gemeinsam nach Hanoi. Bis Kunming geht er per Flugzeug, die restliche Strecke wird im Zug zurückgelegt.

Doris Schröder-Köpf, Ehefrau von Bundeskanzler Schröder, besucht die Schule am 1. November.

Eine regionale Fortbildung für deutsche Schulen in Ost- und Südasien zum Thema Darstellende Fächer – Theater, Musik, Tanz findet vom 21. bis 23. November in Peking statt.

Am 22. Mai liest Donata Elschenbroich aus ihrem Buch „Weltwissen der Siebenjährigen“. Die acht Abiturienten empfangen am 7. Juni ihre Reifeprüfungszeugnisse.

2000-2001

Sechs weiße Kühe aus Polyester kommen an die Schule und werden in einer Kunst-AG mit Acrylfarben bemalt. Ursprünglich sind sie Folgeprodukte der 1998 in Zürich mit 815 Modellen veranstalteten Cow-Parade, die 1999 in Chicago und 2000 in New York weitergeführt wurde.

Aufgrund von Unstimmigkeiten gelangten 13 Kühe, die für New Yorker Schulen bestimmt waren, an die Schweiz zurück und kamen über Hongkong an die Schweizer Botschaft in Peking, die sechs der Modelle der Deutschen Schule zugedachte. Und ein langjähriger Traum geht in Erfüllung, als nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit fristgerecht das neue Schulgebäude fertig gestellt ist.

Am 10. November wird die Nutzungsvereinbarung unterzeichnet und die feierliche Schlüsselübergabe findet statt. Vom 29. November bis zum 2. Dezember läuft der Umzug aus dem Lido-Komplex unter tätiger Mithilfe der gesamten Schülerschaft.

Am 4. Dezember ist der feierliche Einzug und der erste Schultag im eigenen neuen Haus. Mit einem großen Fest wird am 26. Mai 2001 das Gebäude eingeweiht.

Am 22. Februar 1999 findet erstmals eine Lehrerfortbildung als Pädagogischer Tag statt. Das Thema ist Innere Schulentwicklung.

Der Titel der Festschrift fasst die Schulentwicklung zusammen: Von 40 auf 5.000 Quadratmeter in 22 Jahren!

Am 9. Juni feiern 12 Abiturienten ihre bestandene Reifeprüfung.

1999-2000

Die Klasse 8 der französischen Schule kommt am Freitag, dem 8. Oktober, zu Besuch, daran schließt sich ein Austauschwochenende an.

Die Klassen 9 bis 12 kommen am 7. April und einem anschließenden Austauschwochenende, am 5. Mai folgt der Gegenbesuch der Klassen 11 bis 13 in der französischen Schule, ebenfalls mit einem Austauschwochenende.

Die Schweizer Schriftstellerin Jenny Zoe liest am 20. Oktober aus ihrem Roman „Das Blütenstaubzimmer“, den zuvor mehrere Klassen im Deutschunterricht behandelt hatten.

Am 5. November, bei einem erneuten Staatsbesuch, erfolgt die Grundsteinlegung durch Bundeskanzler Schröder. Als Grundstein fungiert ein am Schuleingang aufgemauerter Kubus, in dessen Öffnung eine Kassette mit Urkunde, Münzen, der aktuellen China Daily und zwei chinesischsprachigen Tageszeitungen gelegt werden. Der Besuch des Bundeskanzlers verbindet die Grundsteinlegung mit der Gründung einer deutschen Handelskammer und Großaufträgen für die deutsche Industrie.

Im April 2000 formiert sich im Anschluss an die China-Projekttage in der Schülergruppe „Dorfleben und Austausch mit einer chinesischen Dorfschule“ die Initiative einiger Eltern, eine Unterstützungsgruppe an der Deutschen Schule für das Candlelight-Projekt zu gründen. Candlelight ist ein der staatlichen chinesischen Hilfsorganisation Hope angegliedertes Unterstützungsprojekt, klein, überschaubar und vertrauenswürdig wirkend.

Am 13. Mai findet das Richtfest des Neubaus als große Schulveranstaltung statt. Teilnehmer sind Schüler, Lehrer und Eltern, der Deutsche Botschafter Dr. Hans-Christian Ueberschaer, der Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes Dr. Albert Spiegel und der Präsident des Bundesamtes für Bauordnung und Raumwesen Florian Mausbach.

Am 19. Mai feiern die drei Schüler der Klasse 13 ihre erfolgreich absolvierten Reifeprüfungen. Das Sommerfest der DSP am 24. Juni findet zum letzten Mal auf dem Lido-Gelände statt.

1998-1999

Am 18. September eröffnet der Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung Florian Mausbach im Haus II der Deutschen Botschaft eine Ausstellung mit den Architektenentwürfen für den Neubau der Schule. In der Begründung des Preisgerichts für seine Entscheidung heißt es: "Die vorliegende Arbeit ist aus dem Ansatz heraus entwickelt worden, in der Deutschen Schule eine Symbiose zwischen europäischen Raumauffassungen und den in Peking vorgefundenen traditionellen Organisationsformen urbaner Freiräume herzustellen. Die Umsetzung des Konzeptes […] verspricht in Klarheit und Einfachheit ein hohes Maß an Orientierbarkeit zu bieten. Sie erzeugt sowohl Räume der Konzentration als auch Zonen der Kommunikation." Der preisgekrönte Entwurf wird als geradezu unfasslicher Fortschritt zu den stark beengten Verhältnissen empfunden, die projektierte Bauzeit von nur 15 Monaten erzeugt großes Erstaunen.

Zwei neue Unterrichtsfächer: Chinakunde und Naturphänomene, werden eingerichtet. Vom 20. bis 23. März unternimmt die Klasse 13 ihre Abiturfahrt nach Qingdao.

Im Frühjahr 1999 legen zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Schule Peking zehn Schüler die Reifeprüfung ab. Im Herbst und im Frühjahr dieses Schuljahres finden regionale Lehrerfortbildungen zusammen mit den Kollegien aus Seoul und Hong Kong statt.

Im Herbst hospitieren 20 chinesische Deutschlehrer an der Schule.

13.5.1999: Der Erste Spatenstich für den Neubau durch den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder. Lange vorbereitet und mit umfangreichem Programm versehen, wird das Ereignis kurzfristig wegen der Bombardierung der Chinesischen Botschaft in Belgrad durch ein NATO-Flugzeug am 7. Mai abgesagt. Schröder kommt an diesem Tag nur zu einem verkürzten Arbeitsbesuch nach Peking. Die neue Schule erhält auf Wunsch der chinesischen Behörden den Namen Deutsche Botschaftsschule und ist damit offiziell anerkannt und registriert. Am 26. Juni beendet das Sommerfest die Arbeit im laufenden Schuljahr mit 350 Gästen. Im offiziellen Teil zu Beginn werden sieben Lehrer verabschiedet und hervorragende Schüler ausgezeichnet. Anschließend bietet bei Fassbier und Buffet jede Klasse einen Programmpunkt zur Unterhaltung dar.

1997-1998

Schulleiter Siegfried Meschede nimmt seine Amtsgeschäfte in Peking auf.

Insgesamt arbeiten 20 Lehrkräfte (neun Entsandte, elf Ortskräfte) an der Schule. Das starke Anwachsen der Schülerzahl auf 192 (davon elf in der neuen 12. Klasse) macht die Suche nach einer Übergangslösung bis zur geplanten Fertigstellung der Schule im Jahr 2000 nötig. Im Kindergarten werden überdies 67 Kinder betreut.

Es wird die Wiederanmietung des „Tortenstücks" und die Auslagerung der Fachräume für Musik, Kunst, Informatik und der Bibliothek beschlossen. Beispielhaft die größten außerunterrichtlichen Aktivitäten dieses Jahres: Lehrerausflug, Elternausflug, Klassenwandertag, Martinsfeier, internationales Fußballturnier, Cross-Country-Lauf, Fahrradprüfung, Chorpremiere, Nikolausfeier, Theateraufführung, Weihnachtsfeier, Faschingsfeier, Eisfest mit der Russischen Schule, Bundesjugendspiele Turnen, Skireise, internationales Basketballturnier, Projektwoche, Leichtathletikfest, internationales Schwimmfest, Klassenfahrten, Verabschiedung 10. Klasse, Sommerfest zum 20jährigen Jubiläum.

Eine Schülerarbeitsgruppe errichtet die Homepage der Schule.

Die Bundesbaudirektion schreibt einen Architektenwettbewerb für den Neubau aus, die beteiligten Architekturbüros besuchen die Schule. Den Auftrag erhält am 20. Mai das Büro Gerkan, Marg und Partner Hamburg, international bekannt für seine renommierten Bauwerke (z.B. den Flughafen Tegel und den Berliner Hauptbahnhof).

Zum 20jährigen Schuljubiläum erscheint eine Festschrift.

1996-1997

168 Schüler und 17 Lehrkräfte (sechs Entsandte und elf Ortskräfte) sind an der Deutschen Schule, davon besuchen sieben Schüler die neu eingerichtete Oberstufe in der 11. Klasse.

Die Lösung des Sportstättenproblems ist vordringlich. Eine nahe gelegene Fabrikkantine wird umgebaut zu einer Großturnhalle, die annähernd deutschem Standard entspricht.

Im Oktober besucht eine Lehrergruppe der Deutschen Schule eine chinesische Grundschule, zwei Wochen später kommen chinesische Grundschullehrer zum Gegenbesuch, im November werden die Besuche mit Schülerbeteiligung wiederholt.

Am 21. Oktober besucht Bundesaußenminister Klaus Kinkel die Deutsche Schule.

Im Februar 1997 werden durch Abschluss eines Staatsvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China die Verhandlungen über die Nutzung des Botschaftsgrundstücks gegenüber dem Hotel Kempinski zum Abschluss gebracht. Einem Schulneubau steht nun nichts mehr im Weg.

Das Angebot, auf einem Botschaftsgrundstück, das für eine neue DDR-Botschaft vorgesehen war, ein Wohngebäude und eine Schule zu errichten, stammt bereits aus dem Jahr 1993, im Februar 1995 meldete der Schulvorstand über die Deutsche Botschaft beim Auswärtigen Amt Interesse am vorgesehenen DDR-Grundstück an, drei Monate später wurde der Raumbedarfsplan vorgelegt. Anfang März besuchen französische Schülergruppen die Klassen 9 bis 11.

1995-1996

Lothar Hartmann wird als Nachfolger von Dr. Otto Knödler Schulleiter der Deutschen Schule Peking.

135 Schüler werden von 16 Lehrkräften unterrichtet.

Die österreichische Schauspielerin am Wiener Volkstheater Brigitte Antonius gibt am 27. November eine Solovorstellung in der Schule.

Vom 26. bis 29. November findet ein Inspektionsbesuch des Bundesverwaltungsamtes Köln an der Deutschen Schule statt.

Am 6. Dezember 1995 beschließt die Kultusministerkonferenz die Einrichtung der Sekundarstufe II an der Deutschen Schule Peking. Im Schreiben vom 13. Dezember heißt es: „der Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland hat […] dem Antrag auf Einrichtung der gymnasialen Oberstufe an der Deutschen Schule Peking beginnend mit Klasse 11 ab dem Schuljahr 1996/97 zugestimmt. Schulziel ist entsprechend die Vorbereitung und die Durchführung der Reifeprüfung, die voraussichtlich erstmals am Ende des Schuljahres 1998/99 stattfinden wird.“ Damit wurde dem Antrag der Deutschen Schule Peking vom 16. Juni zugestimmt, die Schule kann eine Oberstufe einrichten, entsprechende Räume werden zusätzlich gemietet.

Vom 10. bis 14. Juni wird eine gemeinsame einwöchige Fahrt der 3. Klasse mit der französischen Grundschule nach Beidaihe durchgeführt.

Das dynamische Wachstum der Schule erfordert Planungen eines Neubaus. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft wird das Schulneubauprojekt vorangetrieben. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China vereinbaren in einem Verbalnotenaustausch, dass eine Schule auf dem Grundstück gegenüber dem Lufthansa-Center gebaut werden darf.

Im Mai 1996 legen vier Ehemalige der Deutschen Schule ihr International Baccalaureat an der International School Beijing ab. Eine Lehrkraft der Deutschen Schule wird an die International School abgeordnet, die den Ehemaligen dort Unterricht in deutscher Sprache erteilt. Dieses Experiment läuft ein Jahr, bis zur Einrichtung der Oberstufe an der Deutschen Schule.

1994-1995

Fünf vermittelte Lehrer und neun Ortskräfte unterrichten 123 Schüler.

Statt wie bisher im Januar zum Skilaufen nach Jilin zu fahren, ist Shandong das aktuelle Ziel der Klassen 7 bis 10, die vom 9. bis 15. Oktober den Taishan, Qingdao und den Laoshan besuchen.

Am 21. Oktober besucht Marianne von Weizsäcker, die Ehefrau des Alt-Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker, die Schule.

Mit einem Schreiben von 24. November 1994 wird die Deutsche Schule Peking von der Kultusministerkonferenz „widerruflich als Deutsche Auslandsschule, die zu Abschlüssen im Sekundarbereich I führt, anerkannt.“

1993-1994

Zu Beginn des ersten Schuljahrs in den erweiterten Gebäuden mit 125 Schülern, fünf vermittelten Lehrkräften und neun Ortskräften sowie 35 Kindergartenkindern besteht Optimismus, dass die Schule den Anforderungen bis zum Jahr 2000 genügt, so lange läuft der Mietvertrag. Defizite bei den Sportstätten bleiben jedoch bestehen. Nach Abschluss der Um- und Neubauten der Schule auf dem Lido-Komplex wird das tortenförmige Haus, das die Schule seit 1990 benutzte, aufgegeben, die Phase der Umzüge ist abgeschlossen.

Auch die Schulbibliothek ist mit neuem Mobiliar und mit vergrößerten Beständen ausgestattet. Im Erdgeschoss bezieht der Kindergarten eigene Räume.

Am 27. September besucht der bayerische Staatsminister für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Hans Zehetmair die Schule. Botschafter im Auswärtigen Amt Dr. Wittmann und Dr. Kronow, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen, besprechen bei einem Schulbesuch am 15. November auch die Frage, welche Chancen für die Einführung einer gymnasialen Oberstufe bestehen.

Der österreichische Jugendbuchautor Wolf Harranth liest am 12. Januar 1994 in der Schule aus seinen Werken. Musik- und Theateraufführungen, Sportfeste und jahreszeitliche Feiern sind mittlerweile traditionelle Aktivitäten.

Am 21. April besucht Edeltraut Teufel, die Ehefrau des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Erwin Teufel die Schule.

Am 9. Juni werden die sechs Absolventen der 10. Klasse in einer Feierstunde im Hotel Kempinski verabschiedet.

1992-1993

Die Schule erfährt den stärksten Lehrerwechsel ihres Bestehens: Sieben der 14 Lehrer sind neu nach Peking gekommen. Während der Sommerferien wich das kleine Nebengebäude für die Unterstufe zugunsten eines dreigeschossigen Neubaus.

Im Erdgeschoss liegen Räume für Verwaltung, Kindergarten, Schülerbücherei und Küche. Ein Mehrzweckraum, ebenfalls im Erdgeschoss, kommt auf eine Höhe von 3,80 m, indem man den Fußboden um einen Meter absenkt. In den oberen beiden Etagen sind Klassenräume, Lehrerzimmer, Fachräume und Sammlungen für Naturwissenschaften, Musik und Kunst.

Es besteht die Hoffnung, zum Schuljahrsende den Neubau beziehen zu können. Im November 1992 inspiziert Regierungsschuldirektor Dr. Schumacher von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen die Schule, Ende April 1993 kommt ein weiterer Amtsbesuch, und im Mai wird unter Aufsicht eines KMK-Beauftragten erstmals das mündliche Abschlussverfahren für die Klasse 10 durchgeführt (die schriftlichen Prüfungen hatten Mitte März stattgefunden). An der Schule können nun folgende Abschlüsse erworben werden: der Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9, der Realschulabschluss am Ende von Klasse 10, die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

Am 2. April 1993 gibt die österreichische Jugendbuchautorin Renate Welsh eine Dichterlesung. Alle fünf Schüler der Klasse 10 erwerben ihren mittleren Schulabschluss.

Am 22. Mai, einen Tag nach den mündlichen Prüfungen, wird die 10. Klasse mit den Abschlusszeugnissen verabschiedet. Bei den Projekttagen vom 27. bis 29. Mai werden zehn Projekte durchgeführt.

Vom 28. bis 30. Juni bezieht die Schule den Neubau. Der Schulverein behält sich eine Option für drei weitere Räume vor, für einen möglichen Ausbau der Schule bis zum Abitur.

1991-1992

113 Schüler werden von 15 ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet. Am 19. Oktober wird erstmals ein Sportwettbewerb der Internationalen Schulen unter dem Titel „Cross Country“ durchgeführt.

Der erste Förderunterricht „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) wird angeboten.

Am 3. April 1992 besucht der österreichische Jugendbuchautor Folke Tegetthoff zu einer Lesung die Schule.

Mitte Mai findet der erste Besuch eines Prüfungsbeauftragten der Kultusministerkonferenz statt. Eine Bestandsaufnahme bereitet die künftige Möglichkeit von Abschlussprüfungen in Klasse 10 vor.

Zum Schuljahrsende informiert der Beauftragte sich über den Leistungsstand an der Schule. Vom 27. bis 29. Mai werden erstmals Projekttage abgehalten. Der schon von der ersten Deutschen Schule Peking verwendete Trommelturm wird von Lehrer Lutz Holzwarth „dem veränderten Zeitgeschmack entsprechend“ neu gestaltet und als Schul-Emblem eingeführt. Schulleiter Knödler dazu: „Der Trommelturm hebt sich mit seinem breiten Fundament und dem wuchtigen Mauerwerk von den niedrigen Häusern der Umgebung ab, er vermittelt dadurch ein Bild der Stärke und Beständigkeit.“

1990-1991

Bereits in den ersten Monaten werden einige Klassenräume zu klein, weil die Schülerzahl durch Zugänge aus der ehemaligen DDR sprunghaft auf 125 ansteigt.

Zusätzlich gemietete Räume in einem Nebengebäude nehmen zwei weitere Klassen auf. Aus der DDR-Schule werden Möbel und Materialien übernommen.

Auch dank einer weiteren entsandten Lehrkraft kann in allen Klassen ein vollständiges Unterrichtsprogramm angeboten werden.

Ein ganztägiges Einweihungsfest findet am 13. Oktober 1990 statt, die Einweihungszeremonie nimmt Botschafter Dr. Hellbeck vor. Sportveranstaltungen, Klassenfahrten und jahreszeitliche Feiern finden wie gewohnt statt.

Zum Schuljahrsende erscheint die erste Ausgabe des Jahrbuchs.

1989-1990

Entgegen allen Befürchtungen beginnt das Schuljahr regulär und mit weiter steigenden Schülerzahlen. 96 Schüler sind anwesend, und weitere Anmeldungen liegen vor, so dass die Zahl auf über 100 steigen wird. Das Platzproblem ist drängend, weil für Klassen mit zwölf und mehr Schülern die Räume zu klein sind.

Als neuer Leiter kommt Dr. Otto Knödler an die Deutsche Schule. Mehrere Kollegen haben zum Schuljahrsende die Deutsche Schule verlassen, aber neue sind ihnen nicht nachgefolgt, weshalb in der Grundschule Engpässe entstehen. Mitte November kann ein weiteres Apartment in einem Nachbarhaus dazugemietet werden, in das die großen Klassen 1 und 3 einziehen. Die Schule ist nun an drei verschiedenen Orten im Jian Guo Men Wai Compound verstreut, was nur eine Übergangslösung sein kann. Es werden mehrere Objekte für einen Umzug ins Auge gefasst. Einstweilen wird der hinzugewonnene Platz für einen Computerraum, ein Gruppenzimmer und einen Raum für die Schülerbücherei und Videovorführungen genutzt.

Die erste Ausgabe der Schülerzeitung erscheint unter dem Namen DSPaper in 60 Exemplaren zu einem Preis von 2 FEC. Vom 16. bis 24. Februar fahren 23 Schüler der Klassen 7 bis 10 zum Skikursus nach Jilin.

Am 19. März informiert der Vorstand in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über den Plan der Verlegung der Deutschen Schule Peking in den Lido-Komplex im Nordosten der Stadt und trägt den daran angepassten Haushaltsentwurf vor. Das Projekt wird gebilligt, die Umbauarbeiten beginnen sofort. Zwei benachbarte Gebäude des Komplexes werden innerhalb von sechs Wochen umgebaut und eingerichtet; bis zu 60 Arbeiter sind gleichzeitig auf der Baustelle. Am 8. Juni endet nach der 2. Stunde der letzte Unterrichtstag im Jian Guo Men Wai-Compound: Die Möbelpacker kommen. Eltern, Lehrer und Schüler helfen beim Umzug mit. Der Kindergarten verbleibt in einem der Apartments, weil im Lido-Komplex nicht genügend Platz für Schule und Kindergarten zusammen ist. Wenigstens verbessert sich die räumliche Situation des Kindergartens im Jian Gou Men Wai-Compound.

Am 12. Juni beginnt der Schulunterricht in den noch kahlen, aber wohltuend geräumigen Klassen am neuen Standort. Wegen seiner Form wird das Gebäude bald das „Tortenstück“ genannt.

1988-1989

Vier vermittelte Lehrer und 12 Ortskräfte unterrichten 86 Schüler (darunter 15 Erstklässler, die größte Klasse in der bisherigen Geschichte der Deutschen Schule) erstmals bis Klasse 10.

Anfang November 1988 inspiziert Herr Dr. Koch von der Kultusministerkonferenz die Schule als Vorbereitung ihrer Anerkennung als Deutsche Auslandsschule.

Für die diesjährige Weihnachtsfeier mietet die Deutsche Botschaft den Ballsaal im Lido-Club. Kindergarten und Schule feiern am Nachmittag des 10. Dezember zusammen.

Vom 20. bis 28. Januar 1989 fahren 23 Schüler der Klassen 7 bis 10 und vier Lehrer zum ersten Mal zum Skikurs nach Jilin.

Am 27. April finden die Bundesjugendspiele statt, an denen sich alle Klassen beteiligen. Wegen Demonstrationen der Pekinger Studenten ist das Sportstadium nur auf Umwegen zu erreichen. Die Deutsche Schule erzielt beim Fußballturnier am 10. Mai den dritten Platz.

Am 18. Mai wird der Nachmittagsunterricht abgebrochen, weil die Demonstrationen auf der Straße gigantische Ausmaße annehmen und ungewiss erscheint, ob die Schüler ihren Heimweg sicher zurücklegen können. Am folgenden Tag fällt der gesamte Unterricht aus. Ab dem 20. Mai herrscht Kriegsrecht. Der Schulweg einiger Schüler ist unpassierbar. Dennoch findet ordnungsgemäßer Unterricht statt.

Am 29. Mai fahren die Klassen 5 und 6 für zwei Tage zum Wandern an die Ming-Gräber; die Fahrt der Klassen 3 und 4 nach Beidaihe fällt wegen Unregelmäßigkeiten im Bahnverkehr aus.

Während der Nacht vom 3. auf den 4. Juni marschiert das Militär in die Innenstadt und schlägt die Demonstrationen nieder. Es ist kein Schulunterricht mehr möglich. Am 5. Juni werden vorzeitig die Zeugnisse ausgestellt und in der Botschaft hinterlegt. Schüsse vor den Fenstern der Schule beenden das Schuljahr abrupt. Viele Deutsche verlassen die Stadt. Eine Wiederaufnahme des Unterrichts im kommenden Schuljahr ist ungewiss. Für eine Verabschiedung von Schulleiter Rudi Holzhäuser, der vier Jahre lang für die Deutsche Schule tätig war, bleibt keine Gelegenheit.

1987-1988

In den Klassen 1 bis 9 werden 83 Schüler von 18 Lehrkräften unterrichtet. Am 14. September 1987 konstituiert sich die Schülermitverwaltung in einer ersten Sitzung. Gemeinsam mit dem Schulleiter wird deren Aufgabenspektrum erarbeitet.

Bei einer Lehrerkonferenz am 14. Oktober wird erstmals über die Notwendigkeit einer differenzierten Leistungsbeurteilung bei Schülern beraten, die nach der vierten Klasse nicht dem gymnasialen Niveau entsprechen. Einen nach den verschiedenen Schulformen differenzierten Unterricht kann die Schule nicht anbieten. Sie unterrichtet nach den gymnasialen Richtlinien Nordrhein-Westfalens und führt angepasste Tests und modifizierte Beurteilungen der entsprechenden Schüler durch, die einen Zusatz im Zeugnis erhalten.

Die Schüler der Deutschen Schule freuen sich über den 3. Platz beim Track and Field Day am 17. Oktober. Auch dieses Jahr werden zwei getrennte Weihnachtsfeiern für Grundschule und Sekundarstufe durchgeführt. Zu Beginn des zweiten Halbjahrs erhält die Schule eine vierte entsandte Lehrkraft.

Am 10. März wird erstmals eine Schulelternversammlung einberufen: Schulleiter Holzhäuser informiert zur Situation an der Deutschen Schule. Der Unterricht werde überwiegend von Fachkräften erteilt, ein 10. Schuljahr sei genehmigt worden, und dringlich sei die Einrichtung von Fachräumen. Sportfeste, Wandertag und Sommerfest am Huairou-See finden wie gewohnt statt.

Auf der Vorstandssitzung am 13. Juni wird die Einrichtung eines naturwissenschaftlichen Fachraums im Kindergartenbereich entsprechend den Anforderungen des Bundesverwaltungsamtes für die Einführung eines 10. Jahrgangs beschlossen.

1986-1987

Erstmals hat die Schule auch eine 8. Klasse, die aus acht Schülern besteht. Nun besteht die Schule aus 62 Schülern und 21 Lehrkräften. Eine dritte entsandte Kraft kommt hinzu, der meiste Unterricht wird von ausgebildeten Lehrern erteilt. Mittlerweile wird jede Klasse einzeln unterrichtet, Zusammenlegungen sind nicht mehr nötig. Volleyballspielen in den Pausen auf dem Garagenhof neben der Schule ist mit über 60 Schülern nicht mehr möglich.

Das Angebot für die Nachmittagskurse wird ausgeweitet: Im Angebot sind Schwimmen für Anfänger und Geübte, Informatik in zwei Stufen, Flötenkurse, Theaterspielen, Backen und Basteln. Die Kurse werden gut besucht; manche Schüler belegen gleich zwei Veranstaltungen.

Auch beim diesjährigen Track and Field Day am 11. Oktober belegt die Deutsche Schule wieder den 4. Platz. Die geringe Schülerzahl und fehlende Sportstätten machen sich hier bemerkbar.

Die Weihnachtsfeier findet aus Platzgründen erstmals separat für die Grundschule und die Sekundarstufe I an zwei aufeinander folgenden Tagen statt, am 12. und 13. Dezember.

Am 4. April 1987 zieht der Kindergarten in eine Wohnung im Nebenhaus, was die angespannte räumliche Situation entlastet. Die Schule gewinnt damit zwei Klassenräume, die für die Klasse 6 und als Musikzimmer genutzt werden. Weitere Umzüge innerhalb der Wohnungen ermöglichen die Trennung von Sekretariat und Lehrerzimmer in zwei nebeneinander gelegenen Räumen, womit der argen Raumnot im Lehrerzimmer abgeholfen wird.

Erstmals werden an der Deutschen Schule Bundesjugendspiele ausgetragen: Am 7. Mai treten die Schüler im Dreikampf an. Eltern helfen bei der Durchführung und feuern die Sportler an. Und eine Woche später, am 13. Mai, verbessert sich die Deutsche Schule beim Fußballturnier mit den drei anderen befreundeten Schulen, indem sie zum ersten Mal einen dritten Platz erreicht.

Am 24. Mai findet das Sommerfest der Schule am Huairou-See mit Schwimmen, Grillen und Völkerballspiel statt.

1985-1986

Das Jahr beginnt mit großen personellen Veränderungen: Rudi Holzhäuser übernimmt als Nachfolger von Rüdiger Krumme die Schulleitung. Unter den 39 Schülern sind 17 Neue, weitere sieben kommen im Laufe des Jahres hinzu. Nur fünf der 13 Lehrkräfte sind aus dem vergangenen Schuljahr an der Deutschen Schule verblieben.

Zum Schuljahrsbeginn erhält die Schule ein zweites Apartment, das ebenso groß ist wie das erste und die Klassen 1 und 2, den Kindergarten und die geplante Vorschule aufnehmen soll.

Am 9. September wird unter Leitung von Frau Pallentin für 25 Kinder der Kindergarten der Deutschen Schule Peking eröffnet, der der Schule angegliedert wird. Die Ehefrau des Deutschen Botschafters Josefa Fischer wohnt der Eröffnung bei.

Das gemeinsam mit der Internationalen Schule, der Französischen und Japanischen Schule durchgeführte Sportfest wird am 11. Oktober erstmals als „Track and Field Day“ veranstaltet.

Dank einer Sonderzuwendung des Bundesamtes für das Auslandsschulwesen können weitere Wandtafeln und Schreibmaschinen, Luftbefeuchter und Umdrucker angeschafft werden.

Am 8. Juni findet am Huairou-See ein Schulfest als Abschiedsfeier für Peter Oberwandling statt, der sechs Jahre lang an der Schule unterrichtete und maßgeblich an ihrem Aufbau mitbeteiligt war. Fast alle Angehörigen der Schule, insgesamt ca. 100 Personen, nahmen an der Feier teil.

Zum Schuljahrsende liegen 28 Neuanmeldungen vor. Vor dem übernächsten Schuljahr muss voraussichtlich ein drittes Apartment angemietet werden.

1984-1985

35 Schüler (Ende November 40 Schüler) und zwölf Lehrer bestreiten den Unterricht in den Klassen 1 bis 7.

Anfang September geht es zum vierten Mal nach Beidaihe.

Der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Dr. Helmut Kohl kommt zu einem Staatsbesuch in die Volksrepublik China.

Am 8. Oktober besucht Ehefrau Hannelore Kohl die Deutsche Schule.

Am 16. Oktober verabschiedet die Schule mit einem Musikprogramm den scheidenden Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Günther Schödel, der seit 1980 dieses Amt bekleidete, und seine Ehefrau Erika Schödel. Sein Nachfolger, Botschafter Dr. Per Fischer, besucht schon am 9. November die Schule. Für ihn „als Schüler der früheren Deutschen Schule Peking ist dieser Besuch eine besonders große Freude.“

Martins-Fest, Weihnachtsfeier und gemeinsame Sportfeste mit den zuvor genannten Schulen werden wie bisher und über die nächsten Jahre hin durchgeführt.

Rüdiger Krumme scheidet vertragsgemäß als Schulleiter aus.

1983-1984

Das Schuljahr beginnt mit 30 Schülern und elf Lehrern (davon zwei entsandte Kräfte).

Zum dritten Mal fährt die gesamte Schule nach Beidaihe. Am 15. Oktober, beim dritten Sportfest der DSP, beteiligt sich erstmals auch die japanische Schule.

Mitte Dezember werden ein Filmprojektor und mehrere Unterrichtsfilme angeschafft.

Im Frühjahr 1984 gibt es mehrere gemeinsame Sportfeste mit der Internationalen, Französischen und Japanischen Schule.

1982-1983

Anfang September 1982 findet wieder eine Schulfahrt der 27 Schüler nach Beidahe statt, am 18. September gibt es das zweite gemeinsame Schwimmfest der Deutschen Schule mit der Internationalen und der Französischen Schule im Swimming-Pool der Deutschen Botschaft.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und China bestehen am 11. Oktober seit zehn Jahren. Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland Professor Carl Carstens kommt an diesem Tag zu einem Staatsbesuch nach Peking, und seine Ehefrau Dr. Veronika Carstens besucht die Deutsche Schule.

1981-1982

Die Schule ist auf 27 Schüler und acht Lehrer (davon zwei entsandte Kräfte) angewachsen. Erstmalig wird eine mehrtägige Schulfahrt für alle Schüler der Klassen 2 bis 7 durchgeführt.

Vom 31. August bis 4. September 1981 besucht man den Badeort Baidaihe.

Ab September wird erstmals Chinesisch-Unterricht angeboten, an dem freiwillig 14 Schüler zweimal wöchentlich teilnehmen. „Chinesische Malerei“ ist ebenfalls im Unterrichtsangebot, 21 Schüler nehmen teil.

Am 26. September findet ein erstes gemeinsames Schwimmfest mit der International School Beijing und der École Française de Pékin im Swimming-Pool der Deutschen Botschaft statt, am 24. Oktober ein erstes gemeinsames Sportfest. Die DSP erringt einige Einzelsiege und einen 1. Mannschaftsplatz (beim Eierlaufen).

Am 6. Oktober besucht die Ehefrau des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Frau Barbara Genscher, die Schule.

Am 25. Oktober zieht die Schule in ein 200 m²-Apartment im Erdgeschoss eines Nachbarhauses um, deren sieben Räume (einschließlich Küche) Platz für 36 Schüler bieten, was „in den nächsten Jahren ausreichen dürfte" (Schulleiter Krumme bei der Einweihung).

In den folgenden drei Jahren bleiben die Schülerzahlen tatsächlich nahezu konstant.

Das Schulgeld wird auf 200 Yuan monatlich erhöht.

Eine Serie weiße T-Shirts mit blauem Aufdruck „DEUTSCHE SCHULE PEKING / De Guo Xue Xiao“ ist am 23. Juni 1982 fertig gestellt und im Nu ausverkauft.

1980-1981

Eigene Schulräume werden bezogen. Herr Rüdiger Krumme übernimmt die Schulleitung. Er unterrichtet zusammen mit einem weiteren vermittelten Lehrer und drei Ortskräften 21 Schüler in den Klassen 1 bis 6 in der fünften Etage des Diplomatencompounds.

Dort wird am 30. August 1980 ein neu eingerichtetes 140 m²-Apartment mit fünf Klassenräumen (von denen einer in der Küche liegt) bezogen. Den Raum stellt die Deutsche Botschaft aus ihrem Wohnungskontingent zur Verfügung. Pausenaufenthalt ist der Garagenhof, am Pausenende wird den Schülern Jasmintee ausgeschenkt.

Zur technischen Ausstattung gehören Umdrucker, Fotokopierer und Overheadprojektoren.

Für den Sportunterricht wird zunächst ein Saal im Internationalen Club angemietet, doch schon bald darauf spielen und turnen die Schüler stattdessen im Garagenhof oder im Ritanpark. Schwimmabzeichen werden in den Swimming-Pools der Deutschen und Schweizer Botschaft abgelegt.

Die Unterrichtsvoraussetzungen werden nun als „fast optimal“ bezeichnet.

Das Schulgeld beträgt 150 Yuan pro Monat.

Am 13. März öffnet die Schülerbücherei mit 162 Büchern, zum Schuljahrsende ist der Bestand auf 500 Titel angewachsen.

Am 27. Mai 1981 findet ein Frühlingsfest mit 62 Teilnehmern statt.

1979-1980

Die Schülerzahl steigt. Im Auslandsschulverzeichnis von 1979 ist die Deutsche Schule Peking erstmals und mit einer Schülerzahl von 20 erwähnt.

Gertrud Hölldobler unterrichtet nun als zweite Lehrkraft.

Die Schule soll in einem neu zu errichtenden Botschaftsgebäude eigene Räume erhalten, ein erster Raumbedarfsplan wird erstellt. Schulleiter Hölldobler verlässt am Schuljahrsende vertragsgemäß die Schule.

1978-1979

21. August 1978
Unter Leitung von Botschafter Dr. Erwin Wickert wird in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland der Deutsche Schulverein Peking gegründet. Als sich nach Mao Zedongs Tod 1976 im Rahmen der beginnenden chinesischen Öffnungspolitik erste westdeutsche Wirtschaftsunternehmen überlegt hatten, Vertretungen in Peking einzurichten, war das Problem entstanden, dass Familien mit schulpflichtigen Kindern nur schwer nach Peking entsandt werden konnten. Als Erwin Wickert den Plan einer Schulgründung formulierte, bezweifelte das Kulturreferat die Notwendigkeit mit dem Hinweis auf die Existenz einer französischen, kanadischen und pakistanischen Schule am Ort. Die Entstehung einer deutschen Gemeinde in Peking, wie sie vor dem zweiten Weltkrieg bestand, wurde als Utopie betrachtet. Das Auswärtige Amt in Bonn allerdings genehmigte Wickerts Antrag.

2. Oktober 1978 - Als erster vermittelter Lehrer und Schulleiter beginnt Karl Dietrich Hölldobler, Singschullehrer und Chorleiter,  das Schuljahr mit fünf Schülern, vier deutschen Diplomatenkindern und einem chilenischen Kind, die er in zwei Räumen seiner Lehrerwohnung im Diplomatencompound auf der Jianguomen Wai Ave unterrichtet. Das Wohnzimmer ist mit einer Linie aus Kreide in einen schulischen und einen privaten Bereich geteilt.

Im Lauf des Schuljahrs steigt die Schülerzahl auf zehn in den Klassen 1 bis 4. Es fehlt an Lehrbüchern, Materialien und Schulmöbeln. Ein Harmonium für den Musikunterricht brachte das Lehrerehepaar aus Deutschland mit. Der Fortzug von Familien wird schnell zur Existenzfrage für die Schule.


Andreas Wistoff, andreas.wistoff ät dspeking.cn

KMK

Deutsche Botschaftsschule Peking

Letzte
Aktualisierung:
5/18/2017

Liangmaqiao Lu 49A- Chaoyang Bezirk - 100125 Peking - Volksrepublik China
Tel. 0086-10-8531 6100 - Fax 0086-10-6532 7031


Besucher
seit dem 1.1.2017