Logo

Deutsche
Botschaftsschule Peking
北京德国使馆学校

Geschichte

Entwicklung

Vorgeschichte

DDR Schule

Schuljahreschronik


kontakte

Dr. Andreas Wistoff
andreas.wistoff ät dspeking.cn

Entwicklung

turm

Die Verbindung von Deutschland und China hat sich seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland im Sommer 1972 in vielfältiger Weise und kontinuierlich intensiviert. Parallel zu den deutsch-chinesischen Beziehungen und in ebenso raschem Tempo verläuft die Entwicklung der Deutschen Botschaftsschule Peking seit ihrer Gründung im Jahr 1978, zu Beginn der chinesischen Öffnungspolitik. Ihre Entwicklung ist gekennzeichnet durch stetige Vergrößerung und Differenzierung.

Gegründet als einklassige Schule in einer Diplomatenwohnung und zunächst betrieben von einem aus Deutschland entsandten Lehrer und seiner Frau für die ersten westdeutschen Diplomatenfamilien, bald darauf in mehreren Apartments des Diplomatencompounds untergebracht, folgten der Umzug und weitere Ausbau auf dem Gelände des Lido-Komplexes. Die Errichtung einer kompletten Schule auf einem eigenen Grundstück und der Erweiterungsbau dort sind die jüngsten Schritte. Da die Kapazität der Schule voll ausgelastet ist, geht die Tendenz in Richtung einer zweiten deutschen Schule in Peking.

Von der Zwergschule führte die Entwicklung zur Anerkennung als Deutsche Auslandsschule, dann der Berechtigung, in Klasse 10 Abschlussprüfungen zur mittleren Reife durchzuführen, bis nach Einrichtung der Oberstufe und der Reifeprüfungsberechtigung nun sämtliche deutschen Schulabschlüsse zu erlangen sind. Mittlerweile zählt die Deutsche Botschaftsschule Peking zu den größten und bestausgestatteten deutschen Auslandsschulen weltweit. 2014 wurde das erste regionale Zentralabitur für Ost- und Südostasien abgenommen. Die bisherige Entwicklung der Schule ist eine ungebrochene Erfolgsgeschichte, trotz aller berechtigten Kritik in vielen Einzelpunkten.

Defizite zum deutschen Schulalltag bestehen und sind zum Teil gravierend, auch das ist an der Schulgeschichte fast jährlich ablesbar. Die geographische Entfernung von jeglichem Umfeld, das für Schulen in Deutschland normal ist, bedeutet die Herausforderung, den sozialen und kulturellen Mittelpunkt für alle Schüler zu bilden, auch weil es schlicht keine Alternative zum gemeinsamen Leben und Lernen an diesem Ort gibt, sofern man nicht bereit ist, auf eine deutsche Sozialisierung zu verzichten. Man ist wesentlich stärker aufeinander angewiesen und hat keine Möglichkeiten, einander aus dem Weg zu gehen. Andererseits ist die naturgemäß starke jährliche Fluktuation bei Schülern und Lehrern ebenfalls eine Belastung für das soziale Klima, indem Kontinuitäten in der Lehre und viele soziale Kontakte der Schüler labil bleiben und mitunter abrupt beendet werden. Manche Kritik, Enttäuschung und Unzufriedenheit hat hier ihren Ursprung, ebenso in der geringen Möglichkeit, auf Alternativen auszuweichen, wenn eine Entscheidung oder ein Kompromiss nicht akzeptabel scheint. Auf soziale, kulturelle und politische Gegebenheiten im Gastland kann man kaum anders als passiv reagieren. Räumliche und personelle Engpässe schränken den Schulbetrieb immer wieder ein und erfordern bei allen Beteiligen hohe Flexibilität und Frustrationstoleranz.

Dass sich die Mitglieder der Schule bemühen, diese Defizite möglichst positiv zu wenden, und zwar auf eine für jede Etappe spezifische Weise, ist eine Basis für die insgesamt als Erfolgsgeschichte erkennbare Entwicklung der Deutschen Schule Peking. Der zweite entscheidende Vorteil ist die überdurchschnittliche Qualität in der Ausstattung als Privatschule, die dank ihrer Einnahmen schneller, flexibler und großzügiger die Anforderungen eines modernen Unterrichts erfüllen kann, als das an einer öffentlichen Regelschule in Deutschland möglich wäre. Da die Klassen kleiner sind als an Schulen in Deutschland, ist außerdem eine wesentlich weiterreichende Individualförderung jedes Schülers möglich.

Den Schülern eine fundierte individuelle Ausbildung geben, sie mit den Besonderheiten einer fremden Kultur eines andersartigen Gastlandes vertraut zu machen und ihnen interkulturelle Kompetenz vermitteln, ist seit ihrer Gründung das zentrale Anliegen dieser Schule und ihrer Mitarbeiter.

Deutsche Botschaftsschule Peking

Liangmaqiao Lu 49A
Chaoyang Bezirk
100125 Peking
Volksrepublik China

Tel.: 0086-10-85 31 61 00
E-Mail:info@dspeking.cn

Seit dem 01.01.2017 wurde diese Seite mal aufgerufen.

Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 25.10.2017.