Deutsche Botschaftsschule Peking


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DSP-Monatsarchiv (September 2009)

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Bericht (Eintrag vom 18.09.2009)

Mitgliederversammlung

Am 16.05.2002 wurde Herr Volkmer in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung als Liegenschaftsbeauftragter in den Vorstand der DSP gewählt.
Seit 2006 war er der Vorsitzende des Schulvereins der Deutschen Botschaftsschule Peking und setzte sich sehr für die Umsetzung des Neubaus und zusammen mit seiner Frau für soziale Projekte (Candlelight) ein.

Herr Volkmer wird uns nun verlassen und stellte in der Mitgliederversammlung am 17.09.2009 sein Amt als Vorstandsmitglied zur Verfügung.

Für die geleistete Arbeit danken wir Herrn Volkmer. Alles Gute in der neuen Heimat Hongkong.

Gleichzeitig geht ein herzlicher Glückwunsch an Ruth Schimanowski  zur Wahl in den Vorstand. Auch Ihnen, Frau Schimanowski,  alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer künftigen Tätigkeit.

webmaster

 

Bilder von der Mitgliederversammlung am 17.09.2009

Bericht (Eintrag vom 13.09.2009)

Deutscher Verfassungsrichter zu Gast an der Peking Universität

Professor Udo di Fabio referierte über die „Kultur der Freiheit“

&„Liebe“ hieß das erste Zauberwort. Elterliche Liebe, kindliche Liebe, partnerschaftliche Liebe. Die Liebe - sicherlich keine originär juristische Kategorie wie Schuld, Besitz, Delikt und Verantwortung – als Antwort auf die Ausgangsfrage: „Was macht das Fundament der Kultur der Freiheit aus?“ Nicht der Wille zur Macht, da ließ der Verfassungsrichter Udo di Fabio keine Zweifel, nicht die Idee der Gleichheit, nicht die Segnungen der Konkurrenz, nein: die Liebe, oder noch besser: eine Kultur der Liebe, die Freude an der Ästhetik und die Lust auf Bildung inbegriffen.

Zu Beginn seines fast einstündigen Vortrags in der Peking Universität, Abteilung Deutschlandstudien, hatte der hochkarätige Karlsruher Jurist deutlich skizziert, worin seines Erachtens die Gefährdung der Freiheit besteht: in schrankenlosem Egoismus, rücksichtslosem Handeln, bodenloser Selbstüberschätzung, blindem Erfolgsstreben, grundlosem Relativismus und fehlender Wachsamkeit gegenüber Fundamentalismus jeder Art. Die Freiheit scheint per se gefährdet, prinzipiell, auch und gerade in einem hochmodernen Land wie der Bundesrepublik Deutschland mit seinem umtriebigen Innovationsgeist./p>

Unmissverständlich machte di Fabio, der in Peking als Gast der Konrad-Adenauer-Stiftung auftrat, in seinem facettenreichen Vortrag klar, dass er weder die starke Hand des Staates noch die unsichtbare Hand des Marktes noch die mildtätige Hand des Sozialstaates für einen Garanten der Freiheit hält. „Geld und Gesetz können die nötige Gemeinschaftlichkeit nicht schaffen, sie dienen nur der Instrumentalisierung.“ Kleine Beispiele aus dem reichen Familienleben des Richters zeigten, wo diese offene, aber eben nicht völlig freie Liebe im Disput um Geltungsansprüche ihren Höhepunkt findet, fast wie bei Habermas..

Und die religiösen Heilslehren? Und die Kirchen? Davon mag di Fabio, so schien es, schon lange nichts mehr hören. Zahm nennt er die christlichen Prediger, zahnlos sagt er nicht, dem Konsens verpflichtet wie Politiker. Mit Blick auf Berlin und die Bundesrepublik war übrigens leicht spöttisch vom „Konsenswahlkampf“ die Rede. Um so erstaunlicher, dass in der folgenden Aussprache das chinesische Leitwort der „Harmonie“ nicht kritischer hinterfragt wurde von diesem streitbaren Geist, der in Deutschland erst kürzlich die selige Internetgemeinde aufgescheucht hat mit Worten gegen den Ungeist der verantwortungsfreien Anonymität.

Über China wollte di Fabio an diesem Abend nicht reden, das war zu spüren. Schwadronieren, das wäre nicht nach Art dieses blitzgescheiten Redners. So ließ er es auf Nachfrage mit einem Hinweis auf die zu beklagenden Menschenrechtsverletzungen gut sein, wohl wissend, dass es mit universellen Menschenrechten so seine Tücken hat, wenn Taten folgen sollen.

Dass ihn seine Liebe zu den USA wenigstens auf einem Auge sehschwach gemacht hat, überraschte. Familien und Religionsgemeinschaften bilden dort, so di Fabio, ein gutes Fundament, um den Gefährdungen der Demokratie entgegenzuwirken. Kam hier der so gepriesene „Eigensinn“ durch, das zweite Zauberwort? Es ist schließlich eher unüblich geworden, solche Liebeserklärungen an den selbsternannten Weltpolizisten zu formulieren.

Hoch erfreut zeigte der Referent sich darüber, dass die DSP gleich mit einem Bus voller Schüler und Lehrer angerollt war. Welche Hürden am Tore des Universitätsgeländes zu überwinden waren, um zum Ort der Freiheitsrede vorzudringen, dürfte der Experte für die „Kultur der Freiheit“ kaum ahnen.

Volkmar Heuer-Strathmann

Bericht (Eintrag vom 05.09.2009)

Einschulung 2009

„Herzlich willkommen, ihr lieben Leute, in unserer Schule begrüßen wir euch heute…“, sangen und flöteten die Viertklässler zur Eröffnung der Einschulungsfeier von 51 Erstklässlern am Samstag, 05.09.2009, vor einer vollbesetzten Aula.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin und der Vorstellung der Lehrerinnen und Lehrer sang der Chor der Schule „Wir sind Kinder, der Stoff aus dem die Zukunft ist – pass auf, dass du das nie vergisst.“ Die beiden Religionslehrer der Schule, Pfarrer Bauer und Dr. Schell erzählten in einem humorvollen Dialog über ihre eigene , schon ein „paar Jahre“ zurückliegende, Einschulung und fragten die Kinder, ob denn Jesus wohl auch in die Schule gegangen sei. Mit Gitarrenbegleitung sangen sie gemeinsam mit dem Publikum das Lied: „Ich geh jetzt in die Schule, ich bin jetzt nicht mehr klein. Ich geh jetzt in die Schule, wie wird denn das wohl sein?“ und knüpften daran die Botschaft, dass jeder, der im Glauben lebe, nie alleine sei. Die Viertklässler flöteten „Freude schöner Götterfunken“ und die nicht minder erwartungsfrohen Zweitklässler, die Paten der „Ersties“, stellten das ABC in spaßigen und lustigen Reimen rappend vor, was das Publikum zu häufigen Lachern und Beifällen veranlasste.

Die Grundschulleiterin, Frau Keim, griff die unterschiedlichen Gefühle von „Nicht-Erwarten-Können“, über „Was-kommt-da-auf-mich-zu“ bis „Werde-ich-das-alles-schaffen“ auf. Sie versicherte, dass sowohl die älteren Schüler als auch die Lehrerinnen und Eltern all diese Gefühle sehr wohl kennen und in den nächsten Tagen und Wochen helfend und unterstützend zur Seite stehen werden, damit das Eingewöhnen und Einleben in den neuen, ungewohnten Schulalltag möglichst rasch und problemlos gelinge. In diesem Schuljahr haben nämlich auch die Erstklässler, nach Einführung der Ganztagesschule, zweimal am Nachmittag Unterricht.

Nachdem Frau Keim alle Erstklässler namentlich aufgerufen hatte und die „Schmetterlinge“, „Delphine“, „Fische“ und „Pandas“ komplett versammelt waren, sangen die Eingangsklassen das Lied: „Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen. Selbst am Nordpol lesen alle Eskimos. Hallo Kinder, jetzt geht’s los!“ Und damit zogen dann auch alle vier Klassen zu ihrer 1. Schulstunde in die Klassenzimmer, während die stolzen Eltern und Gäste bei einem Umtrunk auf die „frischgebackenen“ Schulkinder anstoßen konnten und sich über die gelungene Einschulungsfeier freuten.

Bilder von der Veranstaltung

Termin (Eintrag vom 02.09.2009)

Einladung zur Welcome-party

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer,
Die Deutsche Botschaftsschule Peking lädt Sie und Euch hiermit herzlich zu einer

Welcome Party

für alle auf dem Schulhof in inzwischen bekannter gemütlicher Biergartenatmosphäre ein am
Freitag, 11. September 2009, ab 18.00 Uhr.

Bitte Lesen Sie hier weiter.

Hinweis: Um Anmeldung wird gebeten!

Information (Eintrag vom 02.09.2009)

Informationen für (neue) Familien

Hier finden Sie neue Informationen zum Schuljahr 2009/2010,

Information (Eintrag vom 15.07.2009)

Busgebührenerhöhung

Mit der Einführung des Ganztagsschulkonzeptes werden zusätzliche Rückfahrttermine am Nachmittag notwendig. Auf Grund dessen und weiter gestiegener Kosten müssen die Gebühren für die Schulbusnutzung zum Schuljahr 2009/10 auf 900,- € im Jahr angehoben werden. Mit der Erhöhung werden Einnahmen und Ausgaben im Schulbusbudget ausgeglichen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Jens Dirksen
Verwaltungsleiter

Information (Eintrag vom 17.06.2009)

Schulplaner

Liebe Eltern der jetzigen Klassen 2 bis 6,

auch im nächsten Schuljahr 2009/10 gibt es wieder den beliebten DSP-Schulplaner. Neu ist, dass der Schulplaner nicht nur für die Klassen 5 bis 7, sondern auch für die Klassenstufen 3 und 4 in der Grundschule verpflichtend ist.

Die Schüler der genannten Klassenstufen erhalten den Schulplaner am ersten Schultag des neuen Schuljahres vom Klassenlehrer ausgehändigt. Der Preis beträgt 40 RMB und ist in der ersten Schulwoche an den Klassenlehrer zu entrichten. Natürlich können auch alle anderen Schüler den Schulplaner im Schulshop zum gleichen Preis erwerben.

Der Schulplaner bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • übersichtliche Wochendarstellung mit ausreichend Platz für Eintragungen
  • übersichtliche Darstellung der DSP-Ferientermine
  • nützliche Lerntipps (z.B. zur Vorbereitung von Klassenarbeiten oder Referaten)
  • Rubrik für Elternmitteilungen

Bitte beachten Sie, dass kein zusätzliches Hausaufgabenheft angeschafft werden muss.

Wir hoffen, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern mit dem Planer den Schulalltag ein klein wenig erleichtern können.

Mit freundlichen Grüßen
B. Ordnung

Information (Eintrag vom 15.06.2009)

DSP-Ganztagsschule

Wie angekündigt, veröffentliche wir heute das Ganztagsschulkonzept der DSP.
Sie können die Präsentation als Powerpointdatei herunterladen.

Ganztagsschulkonzept

SH

Information (Eintrag vom 29.08.2009)

Schulanfang und Schweinegrippe

Die immer noch weltweit herrschende Schweinegrippeepidemie ist nicht zu unterschätzen. Auch in Peking beobachten die Behörden außerordentlich sorgsam deren Verbreitung. Eine besorgniserregende Entwicklung ist hier jedoch nicht zu verzeichnen. In der Deutschen Botschaftsschule Peking wurden bisher keine Fälle gemeldet.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mitteilen können, dass deshalb das Schuljahr 2009-2010 an der DSP ganz normal am 2. September 2009 beginnen kann.

Die Schulleitung wird in Zusammenarbeit mit dem Botschaftsarzt weitere Entwicklungen sehr sorgsam beobachten und Sie sofort über Veränderungen der Lage informieren. Entsprechende Maßnahmen werden dann umgehend je nach Situation getroffen.

A. Strathmann
Schulleiterin

Bericht 

rock.factory

Für nur 30 RMB ist die CD der Schulband rock.factory im Schulshop erhältlich.

Hier einige Kostproben:
Sweet Child O'Mine
Don't break my heart again
Just got paid

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